Bis nichts mehr ging

Protokoll eines Ausstiegs

Matthias Onken

Medizin Psychische Erkrankungen

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Beschreibung zu „Bis nichts mehr ging“

Schon als Kind wollte Matthias Onken Reporter werden. Es ist also nur konsequent, dass er für ein Praktikum bei einer Lokalzeitung seinen Studienplatz sausenlässt und sich mit Herz und Seele dem Journalismus verschreibt. Matthias Onken steigt vom Polizeireporter zum Chefredakteur auf – seine Arbeitswut kennt keine Grenzen. Wohl aber sein Privatleben: Onkens Ehe scheitert, seinen Sohn sieht er nur noch am Wochenende, Freunde vernachlässigt er. Der wenige Schlaf, der viele Stress, das ungesunde Essen hinterlassen ihre Spuren. Erst als er merkt, dass ihm außer seinem Beruf nicht mehr viel geblieben ist, keimt in ihm der Wunsch nach Ausstieg. Trotz ständiger Erschöpfung und finsterer Gedanken dauert es noch mehrere Jahre, bis der Workaholic mit Ende dreißig die Reißleine zieht. Er kündigt seinen Job für ein neues Leben ohne Konferenz-Marathon, ständige Erreichbarkeit und das bedrückende Gefühl, seine Freiheit der Karriere zu opfern.

Verlag:

Rowohlt E-Book

Veröffentlicht:

2013

Druckseiten:

ca. 133

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


2 Kommentare zu „Bis nichts mehr ging“

bttr – 19.09.2014
Kurz, knackig, direkt. Eine größtenteils schonungslose Abrechnung von Herrn Onken mit sich selbst, die Betroffenen dabei den Spiegel vorhält, ohne belehrend zu wirken.

nicole – 02.02.2016
Ein Buch das sicher vielen aus der Seele spricht und egal ob berufstätige Mutter oder erfolgreicher Manager, jeder wird sich wieder finden! Ich habe mich gefunden und hätte man die Zeitungsbranche gegen die Gastronomie getauscht und den Journalisten gegen den Koch, so könnte es meine Biographie sein. Die selben Ängste,Träume, Glücksgefühl und das Streben nach Anerkennung, Erfolg, dem Wunsch einsinnvolles Leben zu führen und dabei mit Vollgas die Ausfahrt zu verpassen. Was mir sehr gut gefällt ist die Dynamik die das Buch in sich trägt, das Gefühl wie der Stress sein Hand auf deine Schulter legt und sagt : "komm wir gehen ein kleines Stück" doch leider lässt er dich so einfach nicht wieder los!

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