Keyserlings Geheimnis

Roman

Klaus Modick

Künstlerleben SPIEGEL Bestseller Historische Geschichten Ab 19. Jahrhundert

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Buchbeschreibung zu „Keyserlings Geheimnis“

Klaus Modicks Bestsellerroman über Eduard Graf von Keyserling.

Sommer 1901 am Starnberger See. Lovis Corinth porträtiert Eduard Graf von Keyserling, Schriftsteller und Dandy aus baltischem Adel, den seine geheimnisumwitterte Vergangenheit einholt, als unvermutet eine durchreisende Sängerin erscheint. Handelt es sich womöglich um jene Frau, die ihn vor mehr als zwanzig Jahren in den Skandal verwickelte, der ihn zur Flucht nach Wien zwang und in Adelskreisen zur persona non grata werden ließ?

Geistreich, einfühlsam, voller Witz und Verve spürt Klaus Modick den emotionalen und gesellschaftlichen Widersprüchen der Jahrhundertwende nach und erzählt davon, wie ein Außenseiter zu jenem brillanten Schriftsteller wurde, der den Zerfall der eigenen Klasse mit Melancholie und scharfsinniger Ironie beschrieb.

»Ein ganz hinreißendes Buch. Bei mir geht das sogar so weit, dass ich inzwischen gar nicht mehr genau unterscheiden kann, was die wahre Biographie Keyserlings ist und was ich durch Modicks wirklich kongeniale Sprache für Keyserling halte.« Florian Illies, Bayern 2

Über Klaus Modick

James Frey, geboren 1969, studierte Kunst an der University of Chicago. Danach arbeitete er u.a. als Skateboard-Verkäufer, Berater in Jugendcamps, Hilfskellner und Türsteher. In Los Angeles schrieb er Drehbücher, war Regisseur und Filmproduzent. James Frey lebt heute mit seiner Familie in New York.Charles Lewinsky, geboren 1946, lebt in Zürich und in der Franche-Comté. Er arbeitete als Dramaturg, Regisseur und Redaktor, seit 1980 als freier Autor. Er schreibt Romane und Theaterstücke und ist der Autor vieler erfolgreicher Fernsehsendungen. Für seinen Roman Johannistag (2002) erhielt er den Preis der Schweiz. Schillerstiftung.Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Seit 2001 studiert er an der dortigen Universität Mathematik und Germanistik. Er ist Obertonsänger, Übersetzer und Gründungsmitglied der Literaturgruppe Plattform. Zahlreiche seiner Gedichte und Erzählungen wurden in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. 2008 wurde er beim Bachmann-Wettbewerb mit dem Ernst-Willner-Preis ausgezeichnet.


Verlag:

Kiepenheuer & Witsch eBook

Veröffentlicht:

2018

Druckseiten:

ca. 151


1 Kommentar zu „Keyserlings Geheimnis“

Kitchenette – 26.01.2020

Hat mir sehr gut gefallen. Das Beben der intensiven 20er vor 100 Jahren, überhitzt, lebenshungrig, suchend, hier und da golden, manchmal nur Talmi. Die Geschichte hinter einem Bild... - das man (er)kennt, der Lebensweg des eher unansehnlichen, aber adligen Keyserling, des inzwischen syphilitischen Portraitierten, in Rückblenden erzählt, davor läuft die Aufnahme eines Sommers in expressionistischen Künstlerkreisen, exaltiert, talentiert, schräge Vögel. Gut geschrieben, flüssig, mal plätschernd, mal wirbelnd erzählt, ein wenig melancholisch, wie der ausklingende Nachhall einer Ära, weil man als Leser*in schon das Dunkeln am Horizont sieht. Erstaunlich nah fühlt sich das an, zumindest keine 100 Jahre her, und das hat einen morbiden Charme. *** Wir schreiben Januar 2020, ich nehme mir gerade Zeit zum Lesen, stöbere in Literatur über die 1920er - und wenn du das auch grad machst, kann ich dir auch Falladas "Ein Mann will nach oben" wärmstens empfehlen. Gibt's auch hier bei Skoobe.

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