Keyserlings Geheimnis

Roman


Klaus Modick

Historische Romane 19. Jahrhundert

27 Bewertungen
4.11111

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Beschreibung zu „Keyserlings Geheimnis“

Über Klaus Modick

Klaus Modick, geboren 1951, studierte in Hamburg Germanistik, Geschichte und Pädagogik, promovierte mit einer Arbeit über Lion Feuchtwanger. Seit 1984 ist er freier Schriftsteller und Übersetzer und lebt nach diversen Auslandsaufenthalten und Dozenturen wieder in seiner Geburtsstadt Oldenburg. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Nicolas-Born-Preis, dem Bettina-von-Arnim-Preis, dem Rheingau Literatur Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Preis. Zudem war er Stipendiat der Villa Massimo sowie der Villa Aurora. Zu seinen erfolgreichsten Romanen zählen »Der kretische Gast« (2003), »Sunset« (2011), »Konzert ohne Dichter« (2015) und »Keyserlings Geheimnis« (2018). Zuletzt erschien »Leonard Cohen« (2020) und der Roman »Fahrtwind« (2021) sowie (mit Bernd Eilert) »Nachlese. Hundert Bücher – Ein Jahrhundert« (2024).

Verlag:

Kiepenheuer & Witsch eBook

Veröffentlicht:

2018

Druckseiten:

ca. 151

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

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1 Kommentar zu „Keyserlings Geheimnis“

Kitchenette – 26.01.2020
Hat mir sehr gut gefallen. Das Beben der intensiven 20er vor 100 Jahren, überhitzt, lebenshungrig, suchend, hier und da golden, manchmal nur Talmi. Die Geschichte hinter einem Bild... - das man (er)kennt, der Lebensweg des eher unansehnlichen, aber adligen Keyserling, des inzwischen syphilitischen Portraitierten, in Rückblenden erzählt, davor läuft die Aufnahme eines Sommers in expressionistischen Künstlerkreisen, exaltiert, talentiert, schräge Vögel. Gut geschrieben, flüssig, mal plätschernd, mal wirbelnd erzählt, ein wenig melancholisch, wie der ausklingende Nachhall einer Ära, weil man als Leser*in schon das Dunkeln am Horizont sieht. Erstaunlich nah fühlt sich das an, zumindest keine 100 Jahre her, und das hat einen morbiden Charme. *** Wir schreiben Januar 2020, ich nehme mir gerade Zeit zum Lesen, stöbere in Literatur über die 1920er - und wenn du das auch grad machst, kann ich dir auch Falladas "Ein Mann will nach oben" wärmstens empfehlen. Gibt's auch hier bei Skoobe.

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