Kairos

Roman. Ausgezeichnet mit dem International Booker Prize 2024


Jenny Erpenbeck

Gegenwartsliteratur Romane Deutschland, Österreich & Schweiz Preisverdächtig SPIEGEL Bestseller

89 Bewertungen
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Beschreibung zu „Kairos“

Über Jenny Erpenbeck

Jenny Erpenbeck wurde 1967 in Berlin geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie zunächst eine Buchbinderlehre, bevor sie ein Studium der Theaterwissenschaft und Musiktheaterregie abschloss. 1999 debütierte sie, parallel zu ihrer Arbeit als Opernregisseurin, mit der Novelle „Geschichte vom alten Kind“, der weitere literarische Veröffentlichungen folgten, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr zuletzt erschienener Roman „Aller Tage Abend“ wurde von Lesern und Kritik gleichsam gefeiert und vielfach ausgezeichnet, unter anderem im September 2013 mit dem Joseph-Breitbach-Preis.

Verlag:

Penguin Verlag

Veröffentlicht:

2021

Druckseiten:

ca. 265

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1

navigierbares Inhaltsverzeichnis

logische Lesereihenfolge eingehalten

Barrierefreiheitsrisiko

Keine bekannten Gefahren oder Warnhinweise

13 Kommentare zu „Kairos“

langweilig

Ich werde das Buch HÖREN!

Susanne2004 – 21.06.2024
Die Zeit und ihre Denkweise wird gut dargestellt, ich quäle mich mit diesem Buch, es fesselt nicht

Sehr fesselnd.

Tergenna – 24.08.2024
Lesenswert! Befasst sich mit dem Spannungsfeld der Wieddrvereinigung! Mancher Inhalt erschließt sich erst später!

Egon Olsen – 26.06.2022
Ein schöner Roman.

Birke Butter – 09.06.2024
Ach wie angenehm war das Leben in der DDR. Aber leider nur für Privilegierte wie die Autorin und ihr perverser Lover. Eine unsägliche Schmonzette für ein links-grünes Publikum!

Katharina – 01.10.2024
fesselnd und kunstvoll erzählt

Das Buch hat mir überhaupt nicht gefallen. Das Thema der DDR und ihrer Auflösung ist an sich sehr interessant, dennoch habe ich mich durch das Buch gequält . Ich konnte nicht mitfühlen mit den Protagonisten, fand sie von Anfang an unsympathisch und zu oberflächlich dargestellt. Die Beziehung von Hans und Katharina war für mich garnicht nachvollziehbar und der Schreibstil der Autorin sprach mich nicht an. Aber wie man sieht, teilt sich die Meinung über das Buch sehr. Es gibt absolute Begeisterung oder eben Ablehnung und nur selten was dazwischen. Also, am Besten sich selbst ein Bild machen.

So langweilig, konnte mich nicht packen. Habe es nicht zu Ende gelesen, was fast nie vorkommt bei mir.

Kairos ist in der griechischen Mythologie der Gott des (möglicherweise) glückhaften Augenblicks, den man nur festhalten kann in dem Moment, in dem er vorbeikommt. Die Thematik des Titels interpretiert dieser großartige Roman auf privater wie zeithistorischer Ebene. Eine 19jährige, die noch nicht so recht weiß, was sie will und kann, begegnet in einem solchen Augenblick einem 52-jährigen, relativ bekannten, verheirateten Schriftsteller. Wir sind in Berlin, der Hauptstadt der DDR, im Jahr 1986. Es beginnt eine sexuell und überhaupt leidenschaftliche Beziehung, bei der man sich bald fragt, ob sie für die junge Frau wirklich das Glück ist, als das sie ihr erscheint. Im Erzählverlauf von vier Jahren mischen sich die Desillusionierung über die Beziehung und die Desillusionierung darüber, was nach dem Untergang der DDR noch übrig ist vom eigenen Leben, den eigenen Gewissheiten, den eigenen Träumen. Ich denke, dass dieser fesselnde Roman (ganz besonders für Wessis wie mich) auf geradezu verstörende Weise verdeutlicht, was bei der Wende auf der Strecke geblieben ist. Und was durch sie erst deutlich wurde - wie es eine bittere Überraschung im Epilog andeutet. Absolute Leseempfehlung!!

Mir hat das Buch sehr gefallen. Ich hatte keine Berührungen mit der DDR, keine Verwandtschaft, nichts. Daher war es eine neue Begegnung mit diesem Leben für mich.

Unglaublich beeindruckend. Kleine Geschichte, große Wirkung

Lesen. Hören. Bücher erleben.

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