Roman eines Schicksallosen


Imre Kertész

Gegenwartsliteratur Geschichtliche Romane Romane Osteuropa

142 Bewertungen
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Beschreibung zu „Roman eines Schicksallosen“

Über Imre Kertész

Imre Kertész, 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 als 14-Jähriger nach Auschwitz und Buchenwald deportiert. In seinem «Roman eines Schicksallosen» hat er diese Erfahrung auf außergewöhnliche Weise verarbeitet. Das Buch erschien zuerst 1975 in Ungarn, wo er während der sozialistischen Ära jedoch Außenseiter blieb und vor allem von Übersetzungen lebte (u.a. Nietzsche, Hofmannsthal, Schnitzler, Freud, Joseph Roth, Wittgenstein, Canetti). Erst nach der europäischen Wende gelangte er zu weltweitem Ruhm, 2002 erhielt er den Literaturnobelpreis. Seitdem lebte Imre Kertész überwiegend in Berlin und kehrte erst 2012, schwer erkrankt, nach Budapest zurück, wo er 2016 starb.

Verlag:

Rowohlt E-Book

Veröffentlicht:

2010

Druckseiten:

ca. 211

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

Keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Barrierefreiheitsrisiko

Keine bekannten Gefahren oder Warnhinweise

14 Kommentare zu „Roman eines Schicksallosen“

Ergreifend. Es sollte Pflichtlektüre an den Schulen sein. Eindrucksvoller kann man Jugendlichen die Gräuel der Judenverfolgung kaum schildern.

Interessantes Buch

Das Buch hat mich sofort in sich hineingezogen. Tief berührend, spannend, intelligent.

red7connor – 08.06.2013
Wirkliche und wahrhaftige Weltliteratur. Unbedingt lesen, ein Mühlrad gegen das Vergessen. Nie wieder!

Regine Gnauck – 09.04.2016
Ein Buch in das man sich einlesen muss, sehr berührend und tiefsinnig.

Wahnsinn. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre sein!

Ich hatte Angst davor, dieses Buch zu lesen, weil ich nicht wusste, ob ich nicht zu traurig werde, um weiter zu lesen. Ich habe es bis zu Ende gelesen und bin stark berührt und froh. Der Ich-Erzähler berichtet behutsam und einfühlsam und auf eine Art nüchtern über sein Erlebtes, dass ich sehr angetan bin von diesem Buch. Ich kann es sehr empfehlen.

Das Buch hat mich stark bewegt. Es beschreibt die unendlich grausamen, so unendlich unfairen und nicht nachvollziehbaren Taten, die vom Nazi-Regime gegen die Juden und andere nicht Erwünschte begangen wurden. Der Autor beschreibt ohne Schnörkel und lässt den Leser (so weit das überhaupt möglich ist) sich in die Situation eines 15-jährigen Jungen einfühlen, der einfach eines Tages auf der Straße abgefangen, nach Auschwitz transportiert wird und über Buchenwald nach Zeitz gelangt, wo er im Arbeitslager beinahe stirbt und schließlich durch einen Arzt und Pfleger in die Tage der Befreiung gerettet wird. Das alles geschieht jedoch ohne jegliche Effekthascherei. Ich hoffe nur inbrünstig, dass nie wieder so etwas geschieht. Und ich wünsche mir, dass wir die Schicksale wie die des Autors vor Augen haben, wenn wir darüber diskutieren, wie wir mit der Flüchtlingskrise umgehen wollen.

Sybillchen – 22.05.2014
ich war sehr beeindruckt.würde es nicht als leichte kost betiteln.

Ute Kolbe – 24.01.2016
sehr anrührend und beängstigend, sollte jeder lesen....

Nanunana – 24.08.2017
ein sehr berührendes , tief ergreifendes buch.

Mal eine ganz andere bemerkenswerte, fast schon philosophische Sichtweise dieser schrecklichen Ereignisse…

Wunderbar. Es wird mit einer außergewöhnlichen Leichtigkeit durch das furchtbare Thema geführt…. Das sollte wirklich an Schulen gelesen werden!

Die Leichtigkeit der Erzählung ist das schockierende daran...

Lesen. Hören. Bücher erleben.

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