Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?

Hervé Jaouen

Romane

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Buchbeschreibung zu „Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?“

Véro, 13, hat es nicht leicht: Ihre wechselnden Freunde sind notorisch untreu, ihr Bruder ist ein Ekel, und jetzt soll sie auch noch ihr Zimmer räumen, weil ihre Oma dort einzieht. Und die leidet an Alzheimer …

Innerhalb kürzester Zeit ist das Familienleben komplett auf den Kopf gestellt. Omama plündert nachts die Küche, hortet Unmengen Schokoriegel und Silberlöffel unter ihrem Bett, weil sie glaubt, dass der Krieg noch immer andauert, telefoniert stundenlang ins Ausland oder löscht versehentlich extrem wichtige Dateien auf Mamans Computer ...

Als Véro Omas alten Reisekoffer (ihre Schatzkiste) geschenkt bekommt, stößt sie auf eine Vergangenheit, von der keiner wusste. Nach und nach nimmt Omas Leben Kontur an: ihre großen Lieben und Enttäuschungen im Leben, ihre kleinen Geheimnisse.

Virtuos, liebevoll, mit hinreißendem Humor und ohne jede Sentimentalität schildert Hervé Jaouen das turbulente Leben einer ganz normalen Familie, die auch die absurdesten Situationen mit Bravour meistert. Ein herrlich positives Buch über ein ernstes Thema.

Über Hervé Jaouen

Hervé Jaouen (*1946) ist gebürtiger Bretone aus Quimper und erlangte seit seinem Debüt 1979 rasch große Bekanntheit als Übersetzer und Meister des französischen "roman noir". Seither schrieb er über 30 Romane sowie Jugendbücher, Drehbücher und Reisetagebücher, die mehrfach preisgekrönt und zum Teil verfilmt wurden. "Mamie mémoire2 wurde 2000 mit dem "Prix Chronos" und 2001 mit dem "Prix des Incorruptibles" ausgezeichnet und 2006 als Theaterstück adaptiert. Das Buch gehört inzwischen zur Pflichtlektüre in den französischen Collèges.


Verlag:

Verlag Urachhaus

Veröffentlicht:

2014

Druckseiten:

ca. 113


3 Kommentare zu „Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?“

R. R. – 24.05.2018

Eine vierzehnjährige Enkelin begleitet ihre Oma ins Vergessen.

Dieses Buch ist wirklich lesenswert, auch für Erwachsene.

Sabine – 22.10.2014

Ein wunderbarer kleiner Roman über eine Familie aus Sicht der dreizehnjährigen Tochter Vero, die Ihr Zimmer räumen muss, weil ihre an Alzheimer erkrankte Großmutter einzieht.

Überhaupt nicht mühelos, aber für den Leser sehr eindrücklich gelingt es dieser Familie, Oma mit ihrer tragischen Erkrankung zu integrieren - ein Drahtseilakt, der von allen Familienmitgliedern ein hohes Maß an Toleranz und Kompromissfähigkeit fordert und der jeden Einzelnen immer wieder an seine Grenzen bringt, aber gleichzeitig auch Ansporn zu neuen Möglichkeiten und

Sichtweisen ist. Eins wird dem Leser aber klar: sowas müssen alle Familienmitglieder gleichermaßen wollen und alleine geht soetwas nicht - aber eben gemeinsam....

Tragik und Komik liegen hier sehr nah beieinander und die ganz normale Pubertät einer dreizehnjährigen kommt auch nicht zu kurz....

Rundherum gelungen, absolut lesenswert.

Lucalita – 18.05.2014

Am liebsten hätte ich immer weiter und weiter gelesen. Ein herrlich komisches und gleichzeitig tragisches Buch. Zauberhaft!

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