Vom »kleinen HÀwelmann« aus dem MÀrchen lernt das Kind Undine, wie man der Wirklichkeit entflieht. Der Wirklichkeit und dem schattenhaften ziegenköpfigen Ungeheuer, das in den dunklen NÀchten und der
Vom »kleinen HĂ€welmann« aus dem MĂ€rchen lernt das Kind Undine, wie man der Wirklichkeit entflieht. Der Wirklichkeit und dem schattenhaften ziegenköpfigen Ungeheuer, das in den dunklen NĂ€chten und der Stille lauert. Sie reist auf den Mondstrahlen in eine bessere Welt oder in eine schönere Zeit, doch niemals fĂŒr lange. Dann muss sie zurĂŒck in das graue Haus inmitten vieler anderer grauer HĂ€user in den grauen StraĂen. Es ist nicht leicht fĂŒr sie, sich und den Bruder zu beschĂŒtzen, nur bei der GroĂmutter sind sie sicher, denn dahin kommt es nicht. Irgendwann begreift Undine, was es mit diesem unheimlichen Schatten an der Wand auf sich hat. Dem Ungeheuer, das ihre gesamte Kindheit ĂŒberschattet und dessen langer Schemen noch weit darĂŒber hinaus reicht.Ein Roman aus dem Kastanienweg