Giwi Margwelaschwili

Giwi Margwelaschwili wurde am 14.12.1927 als Sohn georgischer Emigranten in Berlin geboren. Seine Mutter starb, als er vier Jahre alt war. Sein Vater lehrte Philosophie und Orientalistik. 1946 wurde er zusammen mit seinem Sohn vom sowjetischen Geheimdienst NKWD entfĂŒhrt. Der Vater wurde ermordet, Giwi Margwelaschwili in Sachsenhausen interniert, anschließend nach Georgien verschleppt. Dort lehrte er Deutsch. Erst 1987 konnte er nach Deutschland ausreisen. Ihn begleitete eine Unzahl von in der Emigration auf Deutsch geschriebenen Romanen und ErzĂ€hlungen. Er wohnte bis 2011 in Berlin, seitdem in Tiflis.

1994 erhielt er die deutsche StaatsbĂŒrgerschaft und ein Ehrenstipendium des BundesprĂ€sidenten. 1995 erhielt er den "Brandenburgischen Literatur- Ehrenpreis" fĂŒr sein Gesamtwerk, 2006 die Goethe-Medaille, 2008 das Bundesverdienstkreuz. Er ist Mitglied des P.E.N, Werke u. a.: "Muzal - ein georgischer Roman", "Das böse Kapitel", "KapitĂ€n Wakusch", "Der ungeworfene Handschuh".

Seit 2007 erscheint eine Werkschau Giwi Margwelaschwilis im Verbrecher Verlag.

8 BĂŒcher von Giwi Margwelaschwili

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