Ewger Seeliger
Ewald Gerhard Hartmann (Ewger) Seeliger (1877 - 959) war ein deutscher Schriftsteller, Satiriker und Freigeist aus Schlesien. Zu seinen Lebzeiten erreichten seine Bücher Millionenauflagen. Geboren wurde er am 11. Oktober 1877 in Rathau bei Brieg als Sohn eines Lehrers. Nach seiner Ausbildung am Königlichen Evangelischen Schullehrer-Seminar in Steinau an der Oder arbeitete er zunächst als Lehrer in Schlesien.
Ein Wendepunkt in seinem Leben war die Berufung an die deutsche Schule in Genua im Jahr 1900. Die dort gewonnenen Eindrücke inspirierten ihn zu seinen ersten literarischen Arbeiten. Ab 1901 lebte Seeliger als freier Schriftsteller und veröffentlichte zahlreiche humoristische, satirische und erzählerische Werke.
Zu seinen bekanntesten Romanen zählen Peter Voß, der Millionendieb, Max Doberwitz, der Tantenmörder und Das Paradies der Verbrecher. Besonders Peter Voß, der Millionendieb wurde ein großer Publikumserfolg, mehrfach verfilmt und machte seinen Autor weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt.
Seeliger war ein scharfer Beobachter seiner Zeit. Mit Witz, Ironie und erzählerischer Fantasie hinterfragte er gesellschaftliche Konventionen, staatliche Autoritäten und menschliche Schwächen. Sein 1922 erschienenes Handbuch des Schwindels führte zu erheblichen Kontroversen und machte ihn endgültig zu einem literarischen Außenseiter.
Während der Zeit des Nationalsozialismus blieb Seeliger seiner jüdischen Ehefrau Rosalie Sara treu. Aufgrund dieser Haltung wurde er 1936 aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen und verlor die Möglichkeit, weiterhin als Schriftsteller zu veröffentlichen. Nach den Bombenangriffen auf Hamburg zog das Ehepaar 1942 nach Cham in der Oberpfalz. Dort verbrachte Seeliger seine letzten Lebensjahre.
Ewger Seeliger starb am 8. Juni 1959 in Cham. Er hinterließ ein umfangreiches Werk aus Romanen, Novellen, Balladen und satirischen Schriften. Heute gilt er als eine der originellsten Stimmen der deutschen Unterhaltungsliteratur des frühen 20. Jahrhunderts und als ein bemerkenswerter Wegbereiter der deutschsprachigen Abenteuer-, Utopie- und Science-Fiction-Literatur.
Ein Wendepunkt in seinem Leben war die Berufung an die deutsche Schule in Genua im Jahr 1900. Die dort gewonnenen Eindrücke inspirierten ihn zu seinen ersten literarischen Arbeiten. Ab 1901 lebte Seeliger als freier Schriftsteller und veröffentlichte zahlreiche humoristische, satirische und erzählerische Werke.
Zu seinen bekanntesten Romanen zählen Peter Voß, der Millionendieb, Max Doberwitz, der Tantenmörder und Das Paradies der Verbrecher. Besonders Peter Voß, der Millionendieb wurde ein großer Publikumserfolg, mehrfach verfilmt und machte seinen Autor weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt.
Seeliger war ein scharfer Beobachter seiner Zeit. Mit Witz, Ironie und erzählerischer Fantasie hinterfragte er gesellschaftliche Konventionen, staatliche Autoritäten und menschliche Schwächen. Sein 1922 erschienenes Handbuch des Schwindels führte zu erheblichen Kontroversen und machte ihn endgültig zu einem literarischen Außenseiter.
Während der Zeit des Nationalsozialismus blieb Seeliger seiner jüdischen Ehefrau Rosalie Sara treu. Aufgrund dieser Haltung wurde er 1936 aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen und verlor die Möglichkeit, weiterhin als Schriftsteller zu veröffentlichen. Nach den Bombenangriffen auf Hamburg zog das Ehepaar 1942 nach Cham in der Oberpfalz. Dort verbrachte Seeliger seine letzten Lebensjahre.
Ewger Seeliger starb am 8. Juni 1959 in Cham. Er hinterließ ein umfangreiches Werk aus Romanen, Novellen, Balladen und satirischen Schriften. Heute gilt er als eine der originellsten Stimmen der deutschen Unterhaltungsliteratur des frühen 20. Jahrhunderts und als ein bemerkenswerter Wegbereiter der deutschsprachigen Abenteuer-, Utopie- und Science-Fiction-Literatur.
6 Bücher von Ewger Seeliger
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