Als der junge Frontsoldat Karl Ertl im MĂ€rz 1945 nach einem Lazarettaufenthalt in den Gau Steiermark, das jetzige SĂŒdburgenland, heimkehrt, trĂ€gt er auch die tonnenschwere Last der Kriegserlebnisse mi
Als der junge Frontsoldat Karl Ertl im MĂ€rz 1945 nach einem Lazarettaufenthalt in den Gau Steiermark, das jetzige SĂŒdburgenland, heimkehrt, trĂ€gt er auch die tonnenschwere Last der Kriegserlebnisse mit sich. Er ist voll von LĂ€usen und Flöhen, einen Hasen hat er als Mitbringsel unter den Arm geklemmt. Innerlich ist er zwischen seiner groĂen Liebe Irene, die ihn als Krankenschwester nach einer Granatverletzung in Rosenheim im Lazarett pflegte, und seiner dörflichen Braut, Martha, hin und hergerissen. Martha ist ihm von Kindheit an von seinen und ihren Eltern, den Geidensleuten (Pateneltern), vermoant (versprochen). Die Geidensleute und seine Eltern haben einander im Hinblick darauf, dass sie bald freund (verwandt) werden wĂŒrden, stets bei der landwirtschaftlichen Arbeit geholfen.Karl will im MĂŒliplitschler-Haus (sein Elternhaus und die Milchsammelstelle des Dorfes), wo beim Milch-Ohrahmen (Abrahmen der Milch) alle Neuigkeiten des Dorfes diskutiert wurden, seinen Eltern von seiner groĂen Liebe Irene erzĂ€hlen. Er will Vorkehrungen fĂŒr eine gemeinsame Zukunft mit Irene treffen. Aber er ahnt, dass ihm dadurch viel Ungemach bevorstehen wird.