Wild Game

Meine Mutter, ihr Liebhaber und ich


Adrienne Brodeur

Familienromane Erfahrungsberichte

30 Bewertungen
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Beschreibung zu „Wild Game“

Über Adrienne Brodeur

Adrienne Brodeur ist Geschäftsführerin von Aspen Words, einer literarischen Nonprofit-Organisation, und Mitbegründerin der Literaturzeitschrift Zoetrope, zusammen mit Francis Ford Coppola. Sie war Lektorin in einem großen Verlag und hat Essays u. a. in der Vogue und der New York Times veröffentlicht. Ihr Memoir Wild Game war ein New York Times Bestseller. Adrienne Brodeur pendelt zwischen Cambridge und Cape Cod, wo sie mit ihrer Familie lebt.

Verlag:

Droemer eBook

Veröffentlicht:

2020

Druckseiten:

ca. 209

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1

logische Lesereihenfolge eingehalten

hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund

Barrierefreiheitsrisiko

Keine bekannten Gefahren oder Warnhinweise

5 Kommentare zu „Wild Game“

Eindrückliche Beschreibung einer toxischen Mutter-Tochter Beziehung

Ich hatte mich schon gegen dieses Buch entschieden - obwohl ich gerne Geschichten über Frauen von Frauen lese erschien mir die Geschichte banal, vielleicht eine Dreiecksgeschichte zwischen Generationen. Doch dann stiess ich auf eine Notiz in dem sehr anspruchsvollen Magazin „mare“: die Cheflektorin des nicht minder anspruchsvollen mare-Buchverlages krönte ihren Lesetip mit der Bemerkung, es täte ihr leid, dass dieses Buch nicht in ihrem Verlag erschienen ist. Dem kann ich nur folgen: es ist weit mehr als ein „Wild Game“ (unsinniger Titel !) sondern eine hervorragend geschriebene Geschichte einer Mutter-Tochter-Beziehung, an der die Tochter beinahe zerbricht.

Nichts begriffen, nichts gelernt, ein einziges Gejammer! .

Als die Ich-Erzählerin Rennie 14 Jahre alt ist, offenbart ihre Mutter ihr ein Geheimnis: Sie hat eine leidenschaftliche Affäre mit dem besten Freund ihres Stiefvaters. Das ist das "Wild Game". Ihr Mann, sprich Rennies Stiefvater, darf davon um keinen Preis etwas erfahren. Nicht nur, dass Rennie dieses Geheimnis hüten soll, nein: Sie wird auch noch als Deckmantel eingespannt. In was für einen unzumutbaren Loyalitätskonflikt sie damit gebracht wird, ist kaum vorstellbar. Dieses ganze Dilemma wird aber schon zu Beginn des Buchs dargestellt. Danach passiert, soweit ich durchgehalten habe, nichts Neues - außer den langweiligen Kochabenden. Wie Rezensenten dazu kommen, der Autorin zu bescheinigen, ihr gelinge es "meisterhaft, die Geschichte mit Spannung, Schwung, einer gewissen Dramatik und dennoch distanziert zu erzählen" hat sich mir nicht erschlossen, bis ich nach einem Drittel gelangweilt abgebrochen habe.

Spannend geschrieben. Ich konnte es kaum aus der Hand legen.

Lesen. Hören. Bücher erleben.

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