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Beschreibung zu „Schlaf der Vernunft“

Über Tanja Kinkel

Tanja Kinkel, geboren 1969 in Bamberg, studierte und promovierte in Germanistik, Theater- und Kommunikationswissenschaft. Sie erhielt acht Kultur- und Literaturpreise, Stipendien in Rom, Los Angeles und an der Drehbuchwerkstatt der HFF München, wurde Gastdozentin an Hochschulen und Universitäten im In- und Ausland sowie Präsidentin der Internationalen Feuchtwanger Gesellschaft. 1992 gründete sie die Kinderhilfsorganisation Brot und Bücher e. V, um sich so aktiv für eine humanere Welt einzusetzen (mehr Informationen finden Sie auf der Website brotundbuecher.de). Tanja Kinkels Romane, die allein in Deutschland eine Gesamtauflage von über sieben Millionen erzielten, wurden in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt und spannen den Bogen von der Gründung Roms bis zum Amerika des 21. Jahrhunderts.

Bei dotbooks veröffentlichte Tanja Kinkel ihre großen Romane »Die Puppenspieler«, »Die Löwin von Aquitanien«, »Wahnsinn, der das Herz zerfrisst«, »Mondlaub«, »Die Söhne der Wölfin« - der Roman ist auch im Sammelband »Die Frauen der Ewigen Stadt« erhältlich -, »Die Schatten von La Rochelle« und »Unter dem Zwillingsstern«, die Novelle »Ein freier Mann« sowie ihre Erzählungen »Der Meister aus Caravaggio«, »Reise für Zwei« und »Feueratem«, die auch in gesammelter Form vorliegen in »Gestern, heute, morgen«. Die Kurzgeschichte »Ein unverhofftes Weihnachtswunder« ist außerdem in der Anthologie »Kerzenschein und Schneegestöber« erhältlich.

Die Autorin im Internet: tanja-kinkel.de

Verlag:

Droemer eBook

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 349

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1

logische Lesereihenfolge eingehalten

hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund

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Keine bekannten Gefahren oder Warnhinweise

2 Kommentare zu „Schlaf der Vernunft“

eigentlich ein interessantes Stück deutscher Geschichte. aber irgendwie hat mich die geschichte nicht gepackt. schade

Bernhard Neumann – 27.04.2016
Die Autorin gibt sich redlich Mühe, und ich lese auch zu Ende, aber vielleicht muss man etwas von einem Revolutionär in sich haben, um über Revolutionäre, oder Terroristen, die ja in diesem Fall zwar fehlgeleitete aber doch auch Revolutionäre waren, glaubhaft schreiben zu können. Und Tanja Kinkel hat sicher viele von Vielem etwas in sich, aber irgendwie so gar nichts von einer Revolutionärin und so bleiben ihre Figuren, vor allem die Hauptprotagonistinnen, bis auf die Politikerin der Grünen, in ihren Aussagen erwartbar, vorhersehbar, irgendwie trotz aller behaupteten Dramatik der Aussagen blutleer und seltsam steril. Dankenswert bleibt, dass Kinkel auch die Sicht der Opfer zeigt, denn hier herrscht in Deutschland immer noch eine fast perverses Ungleichgewicht in der Aufmerksamkeit, die beiden Gruppen entgegengebracht wird. Während für die Tätern häufig grosses Interesse aufgebracht wird, werden die Opfer oft schlicht vergessen. Trotzdem, ich lese die Kinkel immer wieder gern.

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