Berge versetzen

Das Credo eines Grenzgängers

Gute Reise! Erfahrungsberichte Sport und Natur Reiseberichte und Expeditionen

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Buchbeschreibung zu „Berge versetzen“

Am Anfang steht Umkehr. Im Winter durch Grönland? Eine Nummer zu groß. Damit beginnt der Streifzug des Grenzgängers Reinhold Messner zu den Marksteinen seines Lebens. Ob von Erfolg gekrönt oder zum Scheitern bestimmt zeigen sie alle, wie das Undenkbare denkbar, das Nicht-Machbare machbar wird. Das Entscheidende ist die Motivation.



Mit Berge versetzen (BLV Buchverlag) von Reinhold Messner ist ein Buch in Neuauflage erschienen, das absolut außergewöhnliche Erlebnisse mit tiefgreifenden Erkenntnissen kombiniert. Wer Messner als Leser folgt - vom Nanga Parbat durch die Antarktis bis in die Wüste Takla Makan -, wird nicht nur Zeuge atemberaubender Augenblicke, tödlicher Gefahren und schier unmenschlicher Leistungen an den entlegensten Orten der Welt. Er erfährt auch, dass Scheitern stets am Anfang von etwas Neuem steht. Dass Stärke aus Begeisterung erwächst. Dass nicht der Nutzen, sondern der persönliche Sinn eine immense Triebkraft ist. Zwölf Stationen in Tagebuchform sind verbunden mit zwölf Schritten, die allen nützen, die in ihrem Leben - beruflich oder privat - neue Impulse setzen wollen. Gefragt sind Visionen, Planung und Ausführung, Logistik und Strategie, Koordination und Leadership... Inbegriffen sind Momente des Ausgebranntseins, der Niederlage, des Neuanfangs.



Nicht nur bei Motivationsvorträgen für Führungskräfte gibt Messner sein Wissen zum Beispiel um optimales Risikomanagement weiter. Auch hier schlägt er auf ebenso persönliche wie spannende Weise den Bogen von seinem besonderen Erfahrungsschatz zu unserem Alltag. Das macht Berge versetzen zu einem faszinierenden Ausflug an die Grenzen des menschlich Möglichen - und zu uns selbst. Und es zeigt auf anregende Weise, wie wir selbst "Berge versetzen" und über uns hinauswachsen können.

Über Reinhold Messner

<STRONG>Reinhold Messner</STRONG>, 1944 in Südtirol geboren, bestieg bereits als 5-Jähriger seinen ersten Dreitausender. Nach seinem Technik-Studium verschrieb er sich ganz dem Bergsteigen. Ein Leben als Grenzgänger folgte. Seit 1969 unternahm er mehr als hundert Reisen in die Gebirge und Wüsten dieser Erde und schrieb vier Dutzend Bücher. Dabei gelangen ihm viele Erstbegehungen, die Besteigung aller 14 Achttausender sowie der "seven summits", die Durchquerung der Antarktis, der Wüsten Gobi und Takla Makan sowie die Längsdurchquerung Grönlands. Im Gegensatz zu modernen Abenteurern geht es Reinhold Messner weniger um Rekorde als vielmehr um das Ausgesetztsein in möglichst unberührten Naturlandschaften und das Unterwegssein mit einem Minimum an Ausrüstung. Zwischen seinen Reisen lebt Reinhold Messner mit seiner Familie in Meran und auf Schloss Juval in Südtirol, wo er Bergbauernhöfe bewirtschaftet, schreibt und museale Anlagen entwickelt. Seit einigen Jahren widmet sich Reinhold Messner seinem Projekt Messner Mountain Museum (MMM) sowie seiner Stiftung (MMF), die Bergvölker weltweit unterstützt.


Verlag:

BLV, ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH

Veröffentlicht:

2012

Druckseiten:

ca. 167


6 Kommentare zu „Berge versetzen“

– 16.06.2019

Ein Fanatiker !!! Aber jeder ist seines Lebens Hüter (G.F.Unger) !!!

– 28.12.2018

Sicher ein toller Extremsportler der Herr Messner, aber alleine die Grönlanddurchquerung oder die Antarktis mit Arved Fuchs zeigt einen Menschen, der wirklich über Leichen gehen kann und ich kann seine Art zu schreiben kaum ertragen. Wie oft er das Wort Manipulation in den Mund nimmt, ist nicht mehr feierlich. Er nimmt keinerlei Rücksicht auf seine Mitmenschen, nur um seine eigenen Ziele zu erreichen. Dann ist das sinnvoller , alles alleine zu machen.

– 29.07.2014

Millionär schreibt für andere Millionäre wie sie noch mehr Geld scheffeln können. Millionär kann wahlweise auch durch Leader, Raffer oder Machtmensch ausgetauscht werden.

– 22.05.2013

Bis zu der Episode der Antarktisdurchquerung mit Arved Fuchs erscheint Messner als ein enorm ergeiziger Grenzgänger, der auf der Suche nach Erkenntnis über das Paradoxon des menschlichen Seins und der Reflexion und Selbsterfahrung zwar enorm weit getrieben wird und eine enorme Motivation und Verbissenheit bei der Erreichung seiner Ziele entwickeln kann, aber dennoch menschlich geblieben ist. Jedoch zeigt sich speziell in dieser Episode vielleicht auch warum es dazu kommt, das sich so viele ehemalige Weggefährten von ihm abgewendet haben, oder wie Kritiker es ausdrücken er einen enormen Partnerverschleiß hat. Da deutet sich an dass Messner zum Erreichen seiner Ziele buchstäblich über Leichen gehen kann und sowohl bereit ist seinen Mitmenschen für seine Zwecke zu manipulieren, als dies auch unverholen tut. Es mag sein das in extremen Situationen die Urinstinkte zum Überleben scharf sein müssen und man bereit sein muss ans Äußerste zu gehen. Das dies jede Freundschaft zu zerstören vermag, wenn der andere das Gefühl bekommt aus egoistischen Motiven ohne jegliche Reue manipuliert worden zu sein und das auch noch in einer ihm typischen rechthaberischen Trotzigkeit, scheint Reinhold Messner wohl noch nicht begriffen zu haben. In diesem Zusammenhang ist es erstaunlich zu lesen das er doch enttäuscht ist, wenn nicht gar verbittert ist , wie sich die Dinge zwischen seinen Weggefährten und ihm entwickelt haben. - Wer Wind säht und sich auch öffentlich damit ohne Reue brüstet wird Sturm ernten, Herr Messner.

– 15.04.2013

Nach vierzig Jahren in unserer Arbeitswelt, davon 25 Jahre als "Leader" kann ich nur bestätigen was Herr Messner hier schreibt. Wir alle sind gefordert. Jeder, egal wo er steht kann aus diesem Buch viele Anregungen mitnehmen, und seine Grenzen dann erkunden....wenn er dazu bereit ist.

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