Der Sommer am Ende der Welt

Roman | Zeitgeschichte trifft auf eine große Liebe – die SPIEGEL-Bestseller-Autorin mit ihrem persönlichsten Roman


Eva Völler

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Beschreibung zu „Der Sommer am Ende der Welt“

Verlag:

Droemer eBook

Veröffentlicht:

2025

Druckseiten:

ca. 293

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1

logische Lesereihenfolge eingehalten

hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund

Barrierefreiheitsrisiko

Keine bekannten Gefahren oder Warnhinweise

23 Kommentare zu „Der Sommer am Ende der Welt“

Gutes Thema, die Gegenwartsgeschichte ist vielleicht ein bisschen zu romantisch geraten, aber in der Summe ein lesenswertes Buch.

Verschickungskinder, ja kenne ich. Alte Erinnerungen wurden wach.

Bin auch betroffen gewesen, 1954 Bad Dürrheim, es war die Hölle

Schanine67 – 12.09.2025
Beeindruckendes Buch mit realem Hintergrund, toll geschrieben.

Bei mir war es Berchtesgaden ein paar Jahre später, nicht ganz so schlimm aber wahnsinnigen psycho- Terror. habe mich an viele Geschehnisse erinnert

mal was anderes. ich konnte es nicht weglegen. und es hat mich tief berührt. jahrgang 66

Margarete – 03.11.2025
großartig

Marlies M. – 19.09.2025
Eine schöne Liebesgeschichte, eingebettet in ein sehr ernstes Thema, ein dunkles Kapitel zur Kinderverschickung unter sehr schlimmen Bedingungen.

Puh, da hatte ich wohl Glück, denn ich war auch in so einer Kinderkur…. Aber da sind wir lieb behandelt worden. Normales Heimweh war ja schon schlimm genug.

Sehr schönes Buch und flüssig geschrieben. Der Inhalt ist ein sehr spannendes Thema über die Heimverschickungen in dieser Zeit

ValerieFallera – 04.04.2026
Der Roman erzählt ein dunkles Kapitel Deutschlands. Die Liebesgeschichten konnten mein Entsetzen wenig abmildern. Ich bin meiner Oma im Nachhinein sehr dankbar, dass sie mir diese schlimme Erfahrung erspart hat. Sie verhinderte meine ärztlich empfohlene Verschickung, da sie vermutete, dass ein Kinderheim grauenvoll für mich wäre.

Sehr gut und gleichzeitig beklemmend. Schlimme Erinnerungen an meinen Aufenthalt in einem Kinderheim am Bodensee vor 60 Jahren.

Karin Rondorf – 21.09.2025
Ich wurde an Dinge erinnert, die 75 Jahre begraben waren. U.a. mußte ich Milchsuppe mit Rosinen essen, die ich jedesmal ausgebrochen habe und dann bestraft wurde . Ich kam sehr krank wieder nach Hause.

Gutes Buch, ein tolles Thema, ich habe ein Buch noch nie so schnell durchgelesen. Es hat mich sehr berührt, da ich auch ein Verschickungskind werden sollte, meine Eltern aber Gottseidank nicht zugestimmt haben.

Cornelia – 06.10.2025
gutes Buch,leicht zu lesen und wie hier schon erwähnt,die Gegenwart Story ein wenig kitschig 😀ansonsten lesenswert 👍

Sehr eindrücklich. Ein Thema welches zu denken gibt. Zu was Menschen fähig sind, schrecklich und traurig!

Ein wichtiges Buch!

Sehr spannener und berührender , aber nicht erdrückender Roman. Durch den Sprung von der Erwachsenen in die Kinderperspektive trifft dieser Roman ins Herz.

Spannend und aufwühlend

schwedini – 07.03.2026
In "Der Sommer am Ende der Welt" erzählt Eva Völler eine Geschichte, die zwei Zeitebenen miteinander verbindet und ein lange wenig beachtetes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte aufgreift: das Schicksal der sogenannten Verschickungskinder. Im Mittelpunkt stehen eine Mutter und ihre Tochter, die sich auf die Spur der Vergangenheit begeben. Dabei wird nach und nach aufgedeckt, was viele Kinder in den 1950er und 1960er Jahren während der sogenannten Kinderkuren erleben mussten. Aufenthalte fernab der Familie, die für manche von ihnen von Angst, Einsamkeit und strengen Erziehungsmethoden geprägt waren. Während sich die Vergangenheit entfaltet, entwickeln sich parallel auch die persönlichen Geschichten der beiden Frauen in der Gegenwart. Das Thema der Verschickungskinder fand ich unglaublich interessant, vor allem weil ich mich zuvor kaum damit beschäftigt hatte. Allein deshalb hatte ich große Erwartungen an das Buch. Die Passagen, die sich mit den Erlebnissen der Kinder beschäftigen, sind auch wirklich eindrucksvoll und lassen einen mitfühlen. Hier zeigt der Roman, welches emotionale Potenzial in diesem Thema steckt. Der Schreibstil von Eva Völler ist angenehm flüssig, die Kapitel sind relativ kurz und lassen sich gut lesen. Dadurch kommt man schnell durch die Geschichte und bleibt grundsätzlich auch neugierig, wie sich alles weiterentwickelt. Leider konnte mich aber die Handlung rund um Mutter und Tochter sowie ihre jeweiligen Liebesgeschichten nicht überzeugen. Diese wirkten auf mich stellenweise etwas zu plump und konstruiert, als müssten sie unbedingt noch Teil der Geschichte sein. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass viele Aspekte angerissen wurden. Familienkonflikte, Beziehungen, Vergangenheit und Gegenwart ABER nichts davon ging wirklich in die Tiefe. So bleibt für mich ein Roman mit einem sehr spannenden historischen Hintergrund und berührenden Momenten, der aber erzählerisch hinter seinen Möglichkeiten bleibt und von dem ich mir weniger erzwungene Nebenhandlungen gewünscht hätte.

ich war auch so ein Verschickungskind, war kurz vor der Einschulung, um was auf die Rippen zu kriegen, wurde ich 1958 5 Wochen nach Bad Rothenfelde geschickt. Das meiste habe ich vergessen. Aber dass es jeden Morgen Haferschleim mit Spelzen drin gab, kann ich mich erinnern, und dass ein Kind auf dem Teller ihn erbrochen hatte und erneut essen sollte kam mir immer wieder in Erinnerung. Das Buch ist sehr gut geschrieben. Vielen Dank Gabriele Woelke

schrecklich trivial und vorausschauend

Scarlett 226 – 06.04.2026
unterhaltsam, wenn auch etwas langatmig...

Lesen. Hören. Bücher erleben.

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