Otto Deutelmoser

Otto K. Deutelmoser, 1927 in München geboren, aufgewachsen in Amsterdam und in Oberschwaben, gehört zur Generation der Flakhelfer, die Krieg und Gefangenschaft noch am eigenen Leibe erfahren haben. In der Nachkriegszeit Abitur, Studium in Tübingen mit dem Abschluss Diplomvolkswirt (1953). Promotion (1959), Thema: ›Der Londoner Geldmarkt‹. Deutelmoser war fast vier Jahrzehnte im Bankwesen tätig, zunächst bei der Commerzbank-Filiale in Stuttgart, längere Zeit in Frankfurt/Main, dann in Köln und Düsseldorf; in London bei der Midland Bank und in Paris bei Rothschild Frères. 1960-1968 Filialleiter der Commerzbank in Freiburg im Breisgau. 1968 Wechsel zunächst als Generalbevollmächtigter zur Handelsbank Heilbronn, 1972 Vorstandsmitglied: Er begleitete 1977 die Fusion der Handelsbank mit der Badischen und der Württembergischen Bank zur Baden-Württembergischen Bank. Von da bis zu seiner Pensionierung (1992) war Deutelmoser im Vorstand der BW-Bank. Deutelmoser ist seit 1959 verheiratet, drei Kinder, fünf Enkel. Veröffentlichungen: ›Die Banken der Gründerzeit in Mannheim und Stuttgart‹ (1988); ›Kilian Steiner und die Württembergische Vereinsbank‹ (2003; 22004); ›Die Ehrbarkeit und andere württembergische Eliten‹ (2010); ›Bank- und Börsenkrise‹ (2012).

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