Larissa Delcourt
Larissa Delcourt, eine deutsche Autorin, väterlicherseits französischer Herkunft, veröffentlicht diesen Roman unter Pseudonym, da sie sich mit ihrer Familie nicht nur in Deutschland, sondern auch im heutigen Russland aufhält. Sie hat seit Ende der 1980er Jahre während ihres langjährigen Aufenthaltes in der Sowjetunion und Russland neben anderen Publikationen zahlreiche zeitgeschichtliche Features veröffentlicht. Themenschwerpunkte waren dabei: die erstaunliche Versöhnungsbereitschaft der Völker der Sowjetunion mit Deutschland, trotz der unfassbaren Kriegsschuld des NS-Staats; die vielversprechende Entwicklung von Politik, Kultur und Gesellschaft in den letzten Jahren der UdSSR; das belastete Verhältnis Kirche - Staat in der Sowjet- und postsowjetischen Zeit; die immensen Verletzungen der Menschenrechte in der Stalin-Zeit; der innerkirchliche Bruderzwist in der Ukraine; viele tragische Einzelschicksale von Dissidenten und Oppositionellen; schließlich die ideologische Staatspropaganda, die in den imperialen Ukraine-Krieg und allgemeine russische Xenophobie mündete. Bitter lässt Delcourt, von Hause aus examinierte Theologin, ihren Protagonisten Maxim de La Roche von einem "russisch-orthodoxen Dschihad" sprechen. Zusammen mit Irina Scherbakowa ist sie Trägerin des Katholischen Journalistenpreises.
1 Buch von Larissa Delcourt
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