Sprache ist Macht - und der SchlĂŒssel zu gesellschaftlicher Teilhabe. Genau hier setzt Critical Literacy an: SchĂŒler:innen sollen lernen, sprachliche Machtstrukturen kritisch zu hinterfragen und so ge
Sprache ist Macht - und der SchlĂŒssel zu gesellschaftlicher Teilhabe. Genau hier setzt Critical Literacy an: SchĂŒler:innen sollen lernen, sprachliche Machtstrukturen kritisch zu hinterfragen und so gesellschaftliche ZusammenhĂ€nge zu verstehen und zu verĂ€ndern. Dieses Buch untersucht erstmals, wie dieses Bildungsversprechen im Unterricht eingelöst werden kann. Die Autorin analysiert dokumentarisch, wie SchĂŒler:innen mit Aufgaben zur Konsumkritik umgehen und inwiefern dabei Irritationen entstehen als mögliche Auslöser von Bildung. Dabei zeigt sich: Gleichberechtigte Interaktion und kreative ZugĂ€nge fördern Critical Literacy, wĂ€hrend andere in der Theorie wichtige Elemente weniger relevant sind. Aus diesen praxisnahen Einblicken zieht die Autorin wertvolle Implikationen fĂŒr Forschung und Lehrer:innenbildung. Das Buch richtet sich an alle, die an der Gestaltung eines emanzipativen Fremdsprachenunterrichts interessiert sind.