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Beschreibung zu „Die letzten Tage der Menschheit“
In kurzen Szenen beleuchtet Karl Kraus in „Die letzten Tage der Menschheit“ das Monströse am Denken und Handeln, das den Ersten Weltkrieg hervorgebracht hat. Kraus geht es um eine Entlarvung der Sprac
Über Karl Kraus
Der österreichische Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker, Sprach-, Kultur- und Medienkritiker Karl Kraus wird, als neuntes Kind des jüdischen Papier- und Ultramarinfabrikanten und Kaufmanns Jacob Kraus und seiner Frau Ernestine, geb. Kantor, am 28. April 1874 in Gitschin / Böhmen geboren; er stirbt am12. Juni 1936 in Wien. Nach dem Abitur am Gymnasium Stubenbastei, 1892, studiert er Jura an der Universität Wien, schreibt Artikel, wechselt zur Philosophie und Germanistik, ohne ein Studium abzuschließen. 1897 attackiert effektvoll mit »Die demolirte Litteratur« die Kaffeehauskultur der Wiener Moderne. Im selben Jahr wird er Wiener Korrespondent der Breslauer Zeitung. 1899-1936 gibt er seine Zeitschrift »Die Fackel« heraus. 1918 erscheint sein bedeutsames satirisches Drama »Die letzten Tage der Menschheit«.
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