Das ist ja irre!

Mein deutsches Tagebuch

Henryk M. Broder

LITERATUR SPIEGEL Paperback-Bestseller Politik & Gesellschaft

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Buchbeschreibung zu „Das ist ja irre!“

Henryk M. Broders politisches Tagebuch: "Der Wahnsinn, wenn er epidemisch wird, heißt Vernunft!"

Es ist zum Verrücktwerden! Je mehr Nachrichten über uns hereinbrechen, umso schwieriger wird es, sie zu verarbeiten. Zum Euro gibt es „keine Alternative“, die Waffenruhe in der Ukraine ist „brüchig“ und im Nahen Osten „droht“ ein Flächenbrand. Wir hören täglich solche Phrasen, ohne uns zu fragen: Steht die Geschichte still oder treten unsere Politiker auf der Stelle? Wissen sie es wirklich nicht besser oder führen sie uns absichtlich an der Nase herum? Henryk M. Broder führt sechs Monate lang ein politisches Tagebuch über all die großen und kleinen Bankrotterklärungen unserer Eliten, die, so Broder, auf einen bevorstehenden Konkurs unseres Gemeinwesens hinweisen.

Über Henryk M. Broder

Henryk M. Broder, geboren 1946 in Kattowitz/ Polen, ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Seine Hauptthemen sind Judentum, Islam, Nationalsozialismus und die deutsche Linke. Broder schreibt für die "Welt" sowie für den politischen Blog "achgut.com". Er lebt in Berlin und Virginia/USA.


Verlag:

Albrecht Knaus Verlag

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 256


3 Kommentare zu „Das ist ja irre!“

Bexley97 – 04.05.2019

Danke Herr Broder, dass Sie ein Buch verfasst haben, dass über einem heute kaum mehr zu findenen Sprachschatz und Sprachgebrauch verfügt. Die erfrischende Mischung aus schwarzem Humor und der Verneinung politischer Korrektheit dührt bei dem Leser zu einem Hochgefühl des erlebenden Lesens.

Nancy – 23.04.2019

Seine aufgeschnappten Aussagen, von in der Öffentlichkeit stehender Personen, werden entweder nicht sinngemäß, sondern wortwörtlich, interpretiert oder er sucht nur Textpassagen, mit denen er andere primitivst niedermachen kann. Beispiele:

Krim-Krise: Aussage während der blutigsten Kämpfe. „Wenn wir nicht aufpassen, weitet sich das zu einem Krieg aus. Broders Aussage. Wenn das aktuelle Geschlachte kein Krieg ist, was dann.

Ich würd mal behaupten, das die erste Aussage nur mal wieder ungenau ausgedrückt war. Gemeint war sicherlich. „Ruck Zuck weitet sich das zu einer nicht mehr lokalen Konfrontation aus.

Weitere wohl nicht ganz ernst gemeinte Interpretation seitens Broder zur Aussage „Minsk 2 wird hoffentlich ein erster Schritt zum Frieden“ Da Broder weiß, das es vorher Minsk 1 gab, regt er sich auf, das Minsk 2 wohl nicht mehr der erste Schritt sein kann.

Doch kann er wohl. Das Wort „Schritt“ist nicht gleichzusetzen mit dem Wort „Versuch“ und wenn erst beim 20ten Anlauf, etwas beginnt, was zu erfolgreichem Frieden führt, dann ist das der erste Schritt zum Frieden (nicht der 20igste). Apropos Frieden. Broder sollte auffallen, das die Beteiligten „Frieden“ anstreben, also sollten sie, wie Broder, meinen „da ist Krieg“ (siehe erste Falschinterpretation Broders)

Letztes Beispiel.

Jemand trifft die Aussage „Charlie Hebdo war kein Angriff auf die Meinungsfreiheit, sondern „Rache an Redakteuren, die es übertrieben haben.“ Broder regt sich auf. „Da sind Menschen gestorben, das kann man doch nicht du kühl klassifizieren.

Die Aussage sollte keine umfassende Bewertung der Tat und seiner Folgen abgeben, sondern einfach nur aufzeigen, das die Aussage „Meinungsfreiheit wird bedroht“ falsch ist und das wurde mit zwei Argumenten untermauert (warum dort und das eine Redaktion wohl ein bisschen wenig ist für „globaler Angriff“

Franke – 03.12.2015

Klasse geschrieben. Das Buch ist ein gutes Beispiel dafür das man bei der täglichen Nachrichten gut zuhören sollte! Ich hoffe es kommen noch die restlichen Monate dazu!

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