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Beschreibung zu „Juan zwischen zwei Welten“
Ein erschütterndes Zeitzeugnis über die Zeit der Pinochet-Diktatur in Chile, über die Suche eines Jugendlichen nach seinen verschleppten Familienangehörigen, aber auch ein Beispiel einer gelungenen In
Über Juan Eduardo Rojas-Vásquez
Seit 50 Jahren lebt Juan Eduardo Rojas-Vásquez mit dem traumatischen Verlust von Vater und Bruder, die nach Pinochets gewaltsamer Machtübernahme im September 1973 in Chile verhaftet wurden und seitdem verschollen sind. Auch wenn er seit 1979 in Deutschland lebt, gibt er nicht auf mit seiner Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit, wendet sich an Politiker, demonstriert und fordert eine angemessene Aufarbeitung dieses dunklen historischen Kapitels. Sein Buch mit seiner Geschichte ist ein wichtiger Beitrag gegen das Vergessen leidvoller Erfahrungen unter einer Diktatur und ein dringlicher Appell an deutsche und chilenische Behörden, die Aufarbeitung der Verbrechen der Colonia Dignidad, die eng mit der Pinochet-Diktatur kooperierte, endlich umfassend anzugehen.
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