Goethes Briefwechsel mit den Gebrüdern von Humboldt

Johann Wolfgang von Goethe Alexander von Humboldt Wilhelm von Humboldt

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Beschreibung zu „Goethes Briefwechsel mit den Gebrüdern von Humboldt“

Im Jahre 1789 lernten sich Goethe und Wilhelm von Humboldt in Weimar kennen und schätzen. Seitdem war Wilhelm von Humboldt für Goethe, aber auch für Friedrich Schiller, ein scharfer Analytiker, konstruktiver Kritiker und versierter Ratgeber, der unter anderem auf Schillers Balladen und sein Wallenstein-Drama ebenso kunstverständig einging, wie auf Goethes „Herrmann und Dorothea“. Goethe war selbst ebenfalls sehr interessiert an der Erforschung der Natur und verfolgte dementsprechend auch die Reisen und die daraus resultierenden Erkenntnisse von Alexander Humboldt sehr genau.
In ihrem Briefwechsel tauschen sich Goethe und Wilhelm von Humboldt vorrangig über literarische und philosophisches Themen aus. Wilhem von Humboldt berichtet u.a. von seinen Reisen, der Kunst und der Kultur in den von ihm besuchten Ländern. Goethe wiederum schreibt über seine neuesten Werke und Projekte und erbittet sich Informationen von den Reisen des Bruders Alexander. Ausschnitte aus einigen Briefen Wilhelm von Humboldts wurden kurze Zeit später sogar in renommierten Literatur-Zeitschriften veröffentlicht. Der Briefwechsel zwischen Wilhelm von Humboldt und Goethe bildet den Hauptteil dieses Buches.
Mit Alexander von Humboldt tauscht sich Goethe vorrangig über seine Reisen und Erkenntnisse aus. Aber auch Alexander von Humboldt war an den Werken Goethes interessiert und verfolgte die literarische Szene genau.
Neben den eigentlichen Inhalten bieten diese Briefe auch einen Einblick in das Leben der damaligen Zeit. So finden sich in den Briefen Berichte über die Napoleonischen Kriege, die Beschwerlichkeiten des Reisens, über Dauer und Kosten von Postsendungen, allerdings auch über die häufig vorkommenden Krankheiten und den Tod von geliebten Menschen.

Über Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang Goethe wurde am 28.8.1749 in Frankfurt a. M. geboren. Er studierte Jura in Leipzig und Straßburg; nach der Promotion bereitete er sich in Frankfurt auf den Anwaltsberuf vor. Bereits 1773 und 1774 hatte er großen Erfolg mit seinen Stücken "Götz von Berlichingen" und "Clavigo" sowie mit seinem ersten Roman "Die Leiden des jungen Werther". 1774 machte er auch Bekanntschaft mit dem Herzog Carl August von Weimar, auf dessen Einladung er ein Jahr später nach Weimar zog. Dort wurde er zunächst Legionsrat, dann Staatsrat, Minister und Geheimer Rat. Er unternahm zahlreiche Reisen zum Rhein, in die Schweiz, nach Italien und Böhmen. 1791-1817 war er Direktor des Weimarer Staatstheaters. Goethe beschäftigte sich eingehend mit zahlreichen Wissengebieten, u.a. Botanik, Meteorologie, Anatomie, Mineralogie, Optik. Mit den größten Dichtern, Denkern und Forschern seiner Zeit war er bekannt oder befreundet, u.a. mit Schiller, Humboldt, Schelling; Emerson, Turgenev und Thackeray besuchten ihn. Er starb am 22.3.1832 in Weimar und wurde in der Fürstengruft beigesetzt.

Johann Wolfgang Goethe ist nicht nur der größte deutsche Dichter, sondern auch ein universeller Denker, der maßgeblichen Einfluss auf die deutsche Literatur und Geistesgeschichte ausgeübt hat. Am Beginn seines umfangreichen Werks stand der Irrationalismus und Individualismus des Sturm und Drang: gefühlsbetonte, hymnische Lyrik, Dramen ("Götz") und der empfindsame "Werther". Unter dem Eindruck seiner Italienreisen wandte er sich der Klassik zu und schuf formstrenge, harmonische Dichtungen, v.a. über den idealen Menschen und das Verhältnis des Einzelnen zur Gesellschaft ("Iphigenie", "Wilhelm Meisters Lehrjahre"). Sein Spätwerk schließlich ist zunehmend von Gedanken über soziale und psychologische Fragen geprägt ("Faust", "Die Wahlverwandtschaften").


Verlag:

mach-mir-ein-ebook.de

Veröffentlicht:

2012

Druckseiten:

ca. 357

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


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