Wurde Amerika in der Antike entdeckt?

Karthager, Kelten und das Rätsel der Chachapoya

Hans Giffhorn

Urgeschichte, Altertum & Mittelalter

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Beschreibung zu „Wurde Amerika in der Antike entdeckt?“

In den peruanischen Anden, in der kaum erforschten Region der rätselhaften, vor Jahrhunderten untergegangenen Chachapoya, stießen Abenteurer auf uralte steinerne Rundbauten und gewaltige Festungen, die nirgendwo in Amerika ihresgleichen finden – die aber bis ins Detail den zweitausend Jahre alten Ruinen von Bauwerken spanischer Kelten entsprechen. Zufall, könnte man meinen. Aber Hans Giffhorn entdeckte weitere Indizien, die für eine Herkunft der Chachapoya aus dem antiken keltisch-kathargischen Kulturraum sprechen: ähnliche Götterdarstellungen, fast identische Steinschleudern, die gleiche Technik der Schädelöffnung. Mehr noch: In uralten Mumien der Chachapoya konnte die aus der Alten Welt stammende Tuberkulose nachgewiesen werden, und neue genetische Untersuchungen ergaben Indizien für eine Verwandtschaft von Nachkommen der Chachapoya mit spanischen Kelten. Hans Giffhorn weist nach, dass es keltischen Kriegern durchaus möglich war, nach Peru zu gelangen, und er berichtet fesselnd von seiner akribischen Spurensuche am Amazonas und in den Anden, aber auch in Labors, Museen und Archiven. Sein bahnbrechendes Buch präsentiert erstmals das Ergebnis von vierzehn Jahren interdisziplinärer Forschung von Archäologen, Paläopathologen und Humangenetikern.

Verlag:

C.H.Beck

Veröffentlicht:

2014

Druckseiten:

ca. 206

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


4 Kommentare zu „Wurde Amerika in der Antike entdeckt?“

Heike Meister – 26.01.2017
Sehr interessantes Buch. Nur der Ausschluss der DNA spanischer Einwanderer ab dem 16. Jahrhundert (die ja auch zur erkannten Haplogruppe gehören) ist mir zu ungenau.

Andreas – 03.12.2015
Interessante Thesen zur Chachapoya-Kultur!

KB – 06.04.2015
in erster Linie überzeugen die genetischen Untersuchungen - nicht: die fehlende keltische Schiffahrtstraditon, nicht die mallorquinischen Einflüsse und noch. einiges mehr

alter Fritz – 03.04.2015
Beindruckend logisch, Und hochinteressant geschriebenen

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