Mit den spannenden Arztromanen um die "KurfĂŒrstenklinik" prĂ€sentiert sich eine neue Serie der Extraklasse! Diese Romane sind erfrischend modern geschrieben, abwechslungsreich gehalten und da
Mit den spannenden Arztromanen um die "KurfĂŒrstenklinik" prĂ€sentiert sich eine neue Serie der Extraklasse! Diese Romane sind erfrischend modern geschrieben, abwechslungsreich gehalten und dabei warmherzig und ergreifend erzĂ€hlt.Die "KurfĂŒrstenklinik" ist eine Arztromanserie, die das gewisse Etwas hat und medizinisch in jeder Hinsicht seriös recherchiert ist.Nina Kayser-Darius ist eine besonders erfolgreiche Schriftstellerin fĂŒr das Genre Arztroman, das in der Klinik angesiedelt ist. 100 populĂ€re Titel ĂŒber die KurfĂŒrstenklinik sprechen fĂŒr sich.»Das Leben ist so schön, so wunderschö-hönâŠÂ«, sang Dr. Adrian Winter vergnĂŒgt und ĂŒberaus falsch vor sich hin. Zum GlĂŒck konnte ihn niemand hören, denn er saĂ im Auto und fuhr gemĂ€chlich durch Berlin. TatsĂ€chlich, er lieĂ sich Zeit, denn er hatte es nicht eilig. Er konnte sich beim besten Willen nicht daran erinnern, wann er das zum letzten Mal mit gutem Gewissen hatte sagen können. Er war Chef der Notaufnahme in der KurfĂŒrsten-Klinik. Sein Alltag wurde von StreĂ und ewiger Hetze bestimmt, was ihm normalerweise nicht allzuviel ausmachte. Er war fĂŒnfunddreiĂig Jahre alt und kein Mann, der stĂ€ndig Ruhe brauchte. Aber die letzten Monate waren hart gewesen, und die Woche Urlaub, die jetzt vor ihm lag, war die erste richtige Pause seit langer Zeit. Dr. Winter sang weiterhin laut und falsch und freute sich wie ein Kind auf diese Woche, in der er zwar nicht verreisen wĂŒrde, die aber dennoch wie eine VerheiĂung vor ihm lag. Er hatte sich so viel vorgenommen, daĂ seine Zwillingsschwester Esther in spöttisches GelĂ€chter ausgebrochen war, als er ihr davon erzĂ€hlt hatte. Sollte sie lachen, soviel sie wollte! Jetzt war er jedenfalls auf dem Weg ins Pergamon-Museum â ein Besuch, den er sich schon seit Jahren vorgenommen hatte. Eine Schande, daĂ er als gebĂŒrtiger Berliner so lange nicht mehr dort gewesen war! Ein noch recht kleiner blonder Junge auf einem Fahrrad zischte rechts an ihm vorĂŒber, und Ă€rgerlich runzelte der Arzt die Stirn. Unverantwortlich, daĂ es immer noch Eltern gab, die ihre Kinder ohne Helm fahren lieĂen. AuĂerdem fuhr der Junge viel zu schnell. Adrian Winter gab ein biĂchen mehr Gas und beschloĂ, ihn an der nĂ€chsten Ampel anzusprechen und blieb deshalb direkt hinter ihm.