Ernst Faber

Am 25. April 1839 wurde Ernst Faber in Coburg geboren, erlernte später den Beruf des Blechschmieds. 1856 kam er als Wandergeselle nach Münster, erlebte eine „geistliche Erweckung“, meldete sich danach im Missionshaus Barmen an und wurde 1858 in das Missionsseminar aufgenommen. Man schickte ihn zum Theologiestudium nach Basel (1862) und Tübingen (1863). 1864 hat man ihn dann auch zum Pfarrer ordiniert und nach China ausgesandt. Im April 1865 kam Ernst Faber zuerst in Hongkong an, bevor er rund 80 km nördlich nach Fumun (heute Humen, liegt auch in der alten Region Kanton, Provinz Kwangtung, nun Provinz Guangdong, Hauptstadt ist Guangzhou) weiterzog, wo er das nächste Jahrzehnt verbringen sollte. 1876/77 kehrte er zur Erholung für circa ein Jahr nach Deutschland zurück. Danach trieb es ihn wieder nach China. Er schloss sich 1885 noch neu an den Allgemeinen Evangelisch-Protestantischen Missionsverein (spätere Ostasienmission) an. 1883–1886 arbeitete Faber in Hongkong, 1886–1898 wirkte er in Schanghai, danach zog Faber nach Tsingtao (Qingdao, Tsingtau). Von 1898 bis 1919 gehörte die Stadt zum „Deutschen Reich“ wegen der De-facto-Kolonie (offiziell: „Deutsches Pachtgebiet“) Kiautschou. Diese war Teil der Provinz Shandong (früher auch geschrieben als Schantung). Faber erkrankte aber an Typhus und verstarb am 26. September 1899 in Tsingtao.

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