Denk ich an Kiew

Roman

Erin Litteken

Gegenwartsliteratur Empfehlungen Länder & Kontinente Osteuropa

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Beschreibung zu „Denk ich an Kiew“

Ein bewegender Roman über ein prägendes Kapitel der ukrainischen Geschichte


1929. Behütet und geliebt wächst Katja in einem Dorf bei Kiew auf. Ihre Familie ist nicht reich, kann sich aber von ihrer eigenen Hände Arbeit ernähren. Bis Stalins Handlanger die Dorfbewohner zwingen, dem Kollektiv beizutreten. Wer sich weigert, wird mitgenommen und nie wieder gesehen. Anfangs gibt es für Katja dennoch auch glückliche Stunden. Sie ist in den Nachbarssohn verliebt und ihre Schwester in dessen Bruder. Doch schon bald muss Katja sich jeden Tag Mut zusprechen, um weiterzumachen angesichts des Schreckens um sie herum.

Jahrzehnte später entdeckt Cassie im Haus ihrer Großmutter in Illinois ein Tagebuch. Nie hat diese über ihre ukrainische Herkunft gesprochen. Seit einiger Zeit aber verhält sie sich merkwürdig. Sie versteckt Lebensmittel und murmelt immer wieder einen Namen, den keiner aus ihrer Familie je gehört hat: Alina ...


"Ich hätte nie gedacht, dass die Veröffentlichung meines Romans über die Unterdrückung des ukrainischen Volkes in der Vergangenheit mit einer aktuellen Tragödie zusammenfallen würde" ERIN LITTEKEN


Unter der Herrschaft Stalins verhungerten in den 1930er-Jahren in der Ukraine Millionen Menschen, obwohl die Getreidespeicher voll waren. Erin Litteken rückt diesen weitgehend vergessenen Aspekt der ukrainischen Geschichte in unser Bewusstsein, einfühlsam und sehr bewegend.


Verlag:

Bastei Entertainment

Veröffentlicht:

2022

Druckseiten:

ca. 303

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


3 Kommentare zu „Denk ich an Kiew“

U.B. – 22.08.2022
Eine sehr berührende Geschichte! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen

Friedhild – 22.08.2022
Sehr spannende Geschichte, die leider auf historischen Tatsachen beruht und den Holodomor, den von Stalin befohlenen Hungertod vor 90 Jahren anschaulich macht. Die Ukraine bemüht sich seit der Unabhängigkeit 1991 um eine internationale Anerkennung des Holodomors als Völkermord und die Erinnerung an dieses Trauma erklärt auch den großen Widerstand der Ukraine gegen Putins Überfall. Die Geschichte spielt abwechselnd um 1930 in der Ukraine und 2003 in den USA. Unbedingt lesen!!!

Steffi – 27.08.2022
Dieses Buch hat mich so gefesselt. ich konnte es kaum aus der Hand legen. Furchtbar was dort alles passiert ist oder leider wieder passiert. Unbedingt lesen.

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