Fassung in aktueller RechtschreibungWĂ€hrend seiner Zeit als Lokalreporter in Prag kam Kisch die Inspiration fĂŒr seinen Roman aus dem ZuhĂ€lter- und Prostituiertenmilieu Prags. Es sollte sein einzig
Fassung in aktueller RechtschreibungWĂ€hrend seiner Zeit als Lokalreporter in Prag kam Kisch die Inspiration fĂŒr seinen Roman aus dem ZuhĂ€lter- und Prostituiertenmilieu Prags. Es sollte sein einziger Roman bleiben. Das Buch sollte ĂŒbrigens schon recht frĂŒh als Stummfilm auf die Leinwand kommen.Kisch, orientiert am "vertikalen Journalismus" eines Kurt Tucholskys, hatte keine BerĂŒhrungsĂ€ngste gegenĂŒber den sozialen AuĂenseitern der damaligen Zeit. Er schilderte das Leben der Nutten, ZuhĂ€lter und kleinen Ganoven und des hoffnungslosen Proletariats auf der Suche nach ihrem StĂŒck vom GlĂŒck.Der junge Jarda Chrapot, ein Bewohner des heruntergekommenen VergnĂŒgungsviertels von Prag, sieht vermeintlich nur eine Zukunft als ZuhĂ€lter vor sich. Gemeinsam mit seinen besten Freunden sitzt er in der gemeinsamen Lieblingsabsteige und schmiedet PlĂ€ne fĂŒr eine bessere Zukunft. Sie versuchen, MĂ€dchen an Land zu ziehen, MĂ€dchen, die fĂŒr sie auf den Strich gehen sollen. Sie sind MĂ€dchenhirten.Kisch schildert die Erlebnisse der Halbstarken und Kriminellen Prags, als hĂ€tte er mit ihnen am Tisch gesessen.Mit 63 FuĂnotenNull Papier Verlag