Die Hebamme


Edvard Hoem

Historische Romane 19. Jahrhundert

27 Bewertungen
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Beschreibung zu „Die Hebamme“

Über Edvard Hoem

Edvard Hoem, geboren 1949 in der Nähe von Molde, ist einer der führenden norwegischen Schriftsteller. Seit fünf Jahrzehnten veröffentlicht er Romane, Dramen, Gedichte und Übersetzungen, für die er u.a. mit dem Brage-Preis (2019), dem norwegischen Kritiker-Preis und dem Ibsen-Preis ausgezeichnet wurde.
2020 wurde er für seine Verdienste um die norwegische Literatur zum Kommandeur des Sankt-Olav-Ordens ernannt und avancierte in den letzten Jahren mit seinen historischen Romanen zum Bestsellerautor.

Verlag:

Verlag Urachhaus

Veröffentlicht:

2021

Druckseiten:

ca. 269

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

Keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

1 Kommentar zu „Die Hebamme“

Die Hebamme Titel und Autor Die Hebamme von Edvard Hoem Bewertung: A ⭐⭐⭐⭐⭐ Inhalt Mit Die Hebamme erzählt Edvard Hoem die Geschichte seiner Ururgroßmutter Marta Kristine Andersdatter Nesje. Im Jahr 1821 verlässt sie ihre Heimat am norwegischen Romsdalsfjord und macht sich zu Fuß auf den rund 600 Kilometer langen Weg nach Christiania, um Hebamme zu werden. Gegen den Widerstand ihrer Zeit erkämpft sie sich Bildung, Selbstständigkeit und Respekt. Der Roman verbindet Familiengeschichte mit einem eindrucksvollen Bild des ländlichen Norwegens im 19. Jahrhundert. Meine Meinung Edvard Hoem ist für mich einer der beeindruckendsten historischen Romanautoren der Gegenwart. Seine Romane leben nicht von künstlicher Spannung oder spektakulären Wendungen, sondern von Menschen, deren Leben sich authentisch anfühlt. Gerade das macht sie so bewegend. Die Hebamme hat mich vom ersten bis zum letzten Kapitel überzeugt. Hoem schreibt ruhig, präzise und mit einer Wärme, die nie kitschig wird. Seine Figuren wirken wie echte Menschen aus Fleisch und Blut, und das historische Norwegen entsteht so lebendig vor dem inneren Auge, dass man meint, den Wind über den Fjorden zu spüren. Ich mag Edvard Hoem persönlich sogar lieber als viele bekanntere historische Autoren, weil er Geschichte nicht dramatisiert, sondern erzählt. Seine Romane strahlen eine große Ehrlichkeit aus und vertrauen darauf, dass das Leben selbst spannend genug ist. Wer Gefallen an Die Hebamme findet, sollte unbedingt auch Der Geigenbauer, Der Heumacher und Die Hausmamsell lesen. Die Romane gehören zu Hoems großem Familienzyklus und ergänzen sich wunderbar, ohne dass sie bloße Fortsetzungen sind. Gemeinsam zeichnen sie über mehrere Generationen hinweg das Leben einer norwegischen Familie nach.

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