Sie ist eine bemerkenswerte, eine wirklich erstaunliche Frau, und sie steht mit beiden Beinen mitten im Leben. Die Kinderärztin Dr. Martens ist eine großartige Ärztin aus Berufung, sie hat ein Herz fü
Sie ist eine bemerkenswerte, eine wirklich erstaunliche Frau, und sie steht mit beiden Beinen mitten im Leben. Die Kinderärztin Dr. Martens ist eine groĂźartige Ă„rztin aus Berufung, sie hat ein Herz fĂĽr ihre kleinen Patienten, und mit ihrem besonderen psychologischen FeingefĂĽhl geht sie auf deren Sorgen und WĂĽnsche ein. Alle Kinder, die sie kennen, lieben sie und vertrauen ihr. Denn Dr. Hanna Martens ist die beste Freundin ihrer kleinen Patienten. Der Kinderklinik, die sie leitet, hat sie zu einem ausgezeichneten Ansehen verholfen. Es gibt immer eine Menge Arbeit fĂĽr sie, denn die lieben Kleinen mit ihrem oft groĂźen Kummer wollen versorgt und umsorgt sein. FĂĽr diese Aufgabe gibt es keine bessere Ă„rztin als Dr. Hanna Martens!Kinderärztin Dr. Martens ist eine weibliche Identifikationsfigur von Format. Sie ist ein einzigartiger, ein unbestechlicher Charakter – und sie verfĂĽgt ĂĽber einen extrem liebenswerten Charme. Alle Leserinnen von Arztromanen und Familienromanen sind begeistert!Sibylle griff sich unwillkĂĽrlich ans Herz, als Klaus die TĂĽr mit lautem Knall hinter sich zuschlug und dann polternd die Treppe hinabstĂĽrmte, als sei der Leibhaftige hinter ihm her. »So geht das doch nicht«, flĂĽsterte Sibylle mit zitternden Lippen. »Das kann kein Mensch mehr ertragen. Jetzt oder nie! Wenn ich ihn jetzt nicht verlasse, finde ich so schnell eine so gĂĽnstige Gelegenheit dazu nicht wieder.« Kraftlos lieĂź sie sich auf den KĂĽÂchenstuhl sinken und legte den blonden Kopf auf die aufgestĂĽtzten Hände. Sie hätte so gern geweint. Aber das war ja das Schlimme! Sie konnte nicht mehr weinen. Es war, als hätte sie schon viel zuviel geweint in den letzten Wochen und Monaten. Und dabei hatte alles so wunderbar angefangen, so romantisch und genauso, wie sich jede junge Frau den Beginn ihrer ganz, ganz groĂźen Liebe vorstellt. Es war eigentlich, wenn man es recht bedachte, banal gewesen. Sibylle war ĂĽber Klaus förmlich gestolpert – im wahrsten Sinne des Wortes. Klaus Gerlach war ein äuĂźerst angenehmer Typ, wie Sibylle gleich dachte. Wenn sie sich Wochen später daran erinnerte, muĂźte sie noch schmunzeln. Sie war ĂĽber seine langausgestreckten Beine gestolpert, als er in ihrem Vorzimmer geduldig auf den Chef wartete, mit dem er verabredet war. Sibylle war gerade eben zur Poststelle gegangen, deshalb war sie nicht im Vorzimmer. Und als sie zurĂĽckkam, saĂź Klaus Gerlach mit weit von sich gestreckten Beinen da. Sie muĂźte darĂĽber stolpern, besonders, weil sie nicht mit der Möglichkeit gerechnet hat, es könnte während ihrer kurzen Anwesenheit jemand ihr BĂĽro betreten haben.