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Beschreibung zu „Die Enkelin (Ungekürzt)“

Über Bernhard Schlink

Bernhard Schlink (Bielefeld, 1944) ejerce de juez y vive entre Bonn y Berlín. Es autor de cuatro novelas policíacas acogidas con gran éxito de público y galardonadas con diversos premios. Después publicó El lector, que fue saludad como un gran acontecimiento literario tanto en Alemania como en sus 30 traducciones y se convirtió en un extraordinario best-seller internacional, un clásico moderno. Fue galardonada con diversos premios, como el Hans Fallada, el Welt de literatura, el Ehrengabe de la Sociedad Heinrich Heine, así como el Grinzane Cavour en Italia y el Laure Bataillon en Francia. Su libro posterior, Amores en fuga, confirmó su extraordinario talento.

Gelesen von

Nina Petri Hanns Zischler

Verlag:

Diogenes Verlag AG

Veröffentlicht:

2022

Länge:

9 Std. 33 Min.

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

Audiobook

Barrierefreiheitsinformationen

Keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

3 Kommentare zu „Die Enkelin (Ungekürzt)“

Der Autor hat wieder eine fesselnde Lebensgeschichte und Liebesgeschichte geschrieben. Die inneren Konflikte seiner Figuren sind bildhaft und mitfühlend dargestellt. Zugleich ist es auch eine Zeitreise in die nahe Vergangenheit und eine kritische Betrachtung politischer Tendenzen in der Gegenwart.

Einfach fantastisch und wunderbar geschrieben. Ich konnte garnicht mehr aufhören. Ein Lob den beiden Vorlesern.

Kaspar, Buchhändler Ende 60 in Berlin, trauert um seine Frau Birgit, die 1965 aus der DDR zu ihm geflüchtet war. Sie fasste im Westen nie richtig Fuß, verfiel dem Alkohol und starb dann wohl auch daran. Beim Aufräumen ihrer Hinterlassenschaft stößt Kaspar darauf, dass Birgit bei ihrer Flucht eine Tochter namens Svenja zurückgelassen hatte, die über Heimaufenthalt und Skinhead-Eskapaden schließlich in einer völkischen Dorfgemeinschaft strandete. Ihre Tochter Sigrun - die titelgebende "Enkelin - wuchs dort mit dem Nazi-Gedankengut auf. Kaspar findet sie und nimmt Kontakt zu der 14-jährigen auf. Den Widerstand der Eltern überwindet er mit dem Köder einer nicht unbeträchtlichen Erbschaft. So darf Sigrun Kaspar immer wieder in ihren Ferien besuchen. Nach und nach öffnet sie sich ihm, entpuppt sich als talentierte Klavierspielerin und wird von Kaspar in die Welt außerhalb der Nazi-Gemeinschaft eingeführt. In vielen natürlich nicht einfachen Gesprächen setzen sie sich mit ihrem Nazi-Gedankengut auseinander. Ein hochinteressantes Thema also, dass Schlink in der gewohnt nüchternen aber auch einfühlsamen Sprache aufbereitet hat und dass Hans Zischler und Nina Petri als Hörbuch gelungen eingelesen haben - empfehlenswert!

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