Alf Bartholdy

Der Autor, Jahrgang 1958, ist seit rund vierzig Jahren auf dem Weg des Zen-Buddhismus. Seine Praxis ist geprägt durch eine langjährige, kontinuierliche Auseinandersetzung mit Meditation, Selbsterfahrung und buddhistischer Lehre, sowohl im klösterlichen als auch im alltäglichen Kontext.

Im Jahr 2010 erhielt er die Mönchsordination. 2012 wurde er zum Dharmanachfolger von Harry Misho Teske ernannt und als Zen-Lehrer autorisiert. Seine Lehrtätigkeit versteht er nicht als Weitergabe eines festen Systems, sondern als Einladung zur eigenen Erfahrung und Einsicht. Im Mittelpunkt stehen Zazen, Introspektion und die praktische Umsetzung buddhistischer Einsichten im alltäglichen Leben.

Beruflich war der Autor viele Jahre im pflegerischen Bereich tätig, was seinen Zugang zu Leid, Vergänglichkeit und Mitgefühl nachhaltig geprägt hat. Diese Erfahrung spiegelt sich in seiner undogmatischen, praxisnahen Vermittlung des Buddhismus wider. Theoretische Konzepte werden nicht als Selbstzweck verstanden, sondern als Werkzeuge, die auf ihre unmittelbare Erfahrbarkeit hin befragt werden.

Neben seiner Lehrtätigkeit beschäftigt sich der Autor mit der Übersetzung und Interpretation buddhistischer Texte. Sein besonderes Interesse gilt der Schnittstelle zwischen klassischer buddhistischer Lehre, moderner Psychologie und gelebter Praxis. In seinem Buch versucht er, komplexe Inhalte verständlich darzustellen, ohne sie zu verflachen, und Leserinnen und Leser zu einer eigenen, verantwortlichen Praxis zu ermutigen.

Seit zehn Jahren geht er auch den Weg der Shakuhachi in der Tradition des Itchoken Tempels in Japan.

1 Buch von Alf Bartholdy

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