Ess- und Körperbildstörungen nehmen zu. Körperunzufriedenheit betrifft etwa die Hälfte aller erwachsenen Frauen. Gleichzeitig ist die Versorgungslage angespannt: Viele PsychotherapeutInnen fühlen sich
Ess- und Körperbildstörungen nehmen zu. Körperunzufriedenheit betrifft etwa die Hälfte aller erwachsenen Frauen. Gleichzeitig ist die Versorgungslage angespannt: Viele PsychotherapeutInnen fühlen sich nicht ausreichend ausgebildet oder sehen sich mit zu wenig Ressourcen konfrontiert. Dieses Buch bietet einen Überblick über Diagnostik und Behandlung von Ess- und Körperbildstörungen auf schematherapeutischer Grundlage. Anhand von Fallbeispielen werden Interventionen in unterschiedlichen Therapiephasen und für diverse Problemstellungen anschaulich dargestellt. Die Autorin verbindet körpertherapeutische Ansätze sowie ACT- und DBT-Elemente zu einem umfassenden, fundierten Konzept moderner integrativer Schematherapie, die einem transdiagnostischen Anspruch gerecht wird. Vorschläge zur Haltung und Beziehungsgestaltung helfen dabei, therapeutische Vorbehalte abzubauen.