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Beschreibung zu „Der Judenstaat“
Ein Buch, das die Weltgeschichte veränderte und dessen visionäre Kraft bis heute nachwirkt.Stellen Sie sich ein Buch vor, das bei seinem Erscheinen im Jahr 1896 von vielen als utopische Träumerei
Über Theodor Herzl
Theodor Herzl war ein österreichisch-ungarischer Schriftsteller, Publizist und Journalist, der als der Hauptbegründer des politischen Zionismus gilt. Er wurde 1860 in Pest geboren. Nach dem Umzug der Familie nach Wien studierte Herzl Rechtswissenschaften und wurde 1884 zum Doktor der Rechte promoviert. In seiner Jugend und während des Studiums war er zunächst von den zeittypischen Stereotypen über das Judentum geprägt und sah die Lösung der sogenannten Judenfrage anfangs in einer sozialen Anpassung oder gar in einer organisierten Massenkonversion jüdischer Jugendlicher zum Christentum. Von 1891 bis 1895 arbeitete er als Paris-Korrespondent für die Wiener Tageszeitung Neue Freie Presse, wo er die politischen und sozialen Entwicklungen in Frankreich intensiv verfolgte. Unter dem prägenden Eindruck des europäischen Antisemitismus und insbesondere der Dreyfus-Affäre in Frankreich vollzog Herzl jedoch eine radikale Abkehr von seinen früheren Assimilationsideen. Er gelangte zu der festen Überzeugung, dass die Juden eine eigene Nation bilden und die Assimilation in die europäischen Gesellschaften gescheitert sei.
Als Konsequenz entwarf er die Vision eines eigenen jüdischen Staates als einzig dauerhaften Schutz vor Diskriminierung und Verfolgung. Im Jahr 1896 veröffentlichte er sein Werk Der Judenstaat, in dem er die Gründung einer jüdischen Heimstätte nicht nur als historische Notwendigkeit darstellte, sondern auch einen konkreten rechtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bauplan dafür lieferte. Zusammen mit Mitstreitern organisierte er im Jahr 1897 den ersten Zionistischen Weltkongress in Basel und wurde zum Präsidenten der neu gegründeten Zionistischen Weltorganisation gewählt. In den folgenden Jahren entfaltete er eine rastlose diplomatische Tätigkeit, um mit dem Jewish Colonial Trust eine finanzielle Institution für den Landkauf in Palästina ins Leben zu rufen. Theodor Herzl starb im Jahr 1904 im Alter von nur 44 Jahren an den Folgen einer Herzerkrankung. Obwohl er die Verwirklichung seiner Pläne zu Lebzeiten nicht mehr miterlebte, schuf seine unermüdliche organisatorische und publizistische Arbeit das entscheidende Fundament für die spätere Gründung des Staates Israel im Jahr 1948.
Als Konsequenz entwarf er die Vision eines eigenen jüdischen Staates als einzig dauerhaften Schutz vor Diskriminierung und Verfolgung. Im Jahr 1896 veröffentlichte er sein Werk Der Judenstaat, in dem er die Gründung einer jüdischen Heimstätte nicht nur als historische Notwendigkeit darstellte, sondern auch einen konkreten rechtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bauplan dafür lieferte. Zusammen mit Mitstreitern organisierte er im Jahr 1897 den ersten Zionistischen Weltkongress in Basel und wurde zum Präsidenten der neu gegründeten Zionistischen Weltorganisation gewählt. In den folgenden Jahren entfaltete er eine rastlose diplomatische Tätigkeit, um mit dem Jewish Colonial Trust eine finanzielle Institution für den Landkauf in Palästina ins Leben zu rufen. Theodor Herzl starb im Jahr 1904 im Alter von nur 44 Jahren an den Folgen einer Herzerkrankung. Obwohl er die Verwirklichung seiner Pläne zu Lebzeiten nicht mehr miterlebte, schuf seine unermüdliche organisatorische und publizistische Arbeit das entscheidende Fundament für die spätere Gründung des Staates Israel im Jahr 1948.
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