Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie lĂ€uft seit ĂŒber 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets wei
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie lĂ€uft seit ĂŒber 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant fĂŒr Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche GefĂŒhle, Sinn, Orientierung, BodenstĂ€ndigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit ĂŒber 400 Romane zeugen.Diese Serie enthĂ€lt alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert.Es war eine finstere Nacht. Mond und Sterne wurden von einer tief hĂ€ngenden Wolkendecke verdunkelt und kein einziger Lichtstrahl erreichte die Erde. Aus keinem der Fenster des alten Jagdschlosses Hubertusbrunn fiel Lichtschein, denn es war nach Mitternacht und alles schlief, sowohl das Personal als auch die Jugendlichen, die derzeit als GĂ€ste auf dem Schlösschen weilten. Ein Personenwagen fuhr langsam den Wirtschaftsweg entlang, der mitten durch den Ainringer Forst zum Schloss fĂŒhrte. Der Wagen glitt langsam durch die Finsternis, als ein Waldweg abzweigte, steuerte der Lenker des Wagens diesen hinein, hielt an und stellte den Motor ab. Die Schweinwerfer erloschen. »Okay«, sagte der Mann am Steuer, »ihr wisst Bescheid. Lauft etwa hundert Meter die StraĂe entlang, dann seht ihr rechter Hand das Schloss. Erledigt die Sache schnell und haut ab, ehe die Schlossbewohner reagieren. Geld gibt's nur, wenn ihr eure Sache gut macht. Das ist euch doch hoffentlich klar.« »Wir haben das letzte Mal auch gute Arbeit geleistet«, knurrte einer der anderen. »Ja, ja, ist schon gut. Worauf wartet ihr?« Drei dunkel gekleidete MĂ€nner stiegen aus, einer öffnete den Kofferraum des Fahrzeugs, griff hinein und holte BaseballschlĂ€ger heraus, die er seinen Kumpanen reichte. »Gehen wir!« Die drei Kerle liefen am StraĂenrand entlang und erreichten nach etwa hundert Metern Schloss Hubertusbrunn. Die Auffahrt verlief um eine runde Blumenrabatte, mit einem Brunnen in dessen Mitte.