In den Wäldern Sibiriens

Tagebuch aus der Einsamkeit

Sylvain Tesson

Das große Wagnis - Moderne Abenteurer Ab in die Wildnis Reiseberichte & Expeditionen

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Beschreibung zu „In den Wäldern Sibiriens“

Einfach mal weg sein: Die Einladung, ein anderes Leben zu führen.

„Fünf Tagesmärsche vom nächsten Dorf entfernt, inmitten einer unendlich weiten Natur, habe ich mich sechs Monate lang bemüht, glücklich zu sein. Zwei Hunde, ein Holzofen, ein Fenster mit Blick auf den See genügen.“ Sylvain Tessons Aufzeichnungen handeln vom Versuch, durch Weltabgeschiedenheit und Einsamkeit frei über die eigene Zeit verfügen zu können. „Ein Buch von magnetischer Anziehungskraft“ (Le Monde Des Livres), das in Frankreich Hunderttausende begeistert hat und international von Lesern und Kritik gefeiert wird.

Über Sylvain Tesson

Sylvain Tesson, geboren 1972 in Paris, ist Schriftsteller, Filmemacher und Reisender. Er fuhr mit dem Fahrrad um die Welt und unternahm viele monatelange Expeditionen - durch den Himalaya, von Sibirien nach Indien zu Fuß und immer wieder nach Zentralasien. Für seine Reisebeschreibungen und Essays wurde er 2009 mit dem Prix Goncourt de la nouvelle ausgezeichnet. „In den Wäldern Sibiriens“ erhielt 2011 den Prix Médicis.


Verlag:

Albrecht Knaus Verlag

Veröffentlicht:

2014

Druckseiten:

ca. 175

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


6 Kommentare zu „In den Wäldern Sibiriens“

Alex – 26.07.2019
Titel klingt nach einer Art freiwilligem Robinson Crusoe. Aber für mich etwas zu langatmig und philosophisch. Irgendwie nicht das, was ich erwartet hatte...

mh – 25.04.2019
Grossartige, zeitgemäße Literatur. Hervorragende Übersetzung!

Einhorn – 27.09.2017
Ich habe mich wohl geirrt, als ich 2014 unter "Krabbe" dieses Buch beurteilt habe. Nachdem ich das jüngste Buch Tessons "Auf versunkenen Wegen" gelesen habe, habe ich mir "Sibirien" noch einmal vorgenommen - und es jetzt gerne und mit Freude an der Belesenheit und Intelligenz des Autors bis zum Ende gelesen. Was dieses Buch grundlegend von vergleichbaren Abendteuerberichten unterscheidet und deshalb so lesenswert macht: Tesson stellt sich nicht als Held dar, der die Widrigkeiten des Lebens meistert, er sucht, wie er in seinem Buch einmal in anderem Zusammenhang schreibt, "das Aufblitzen kleiner Freuden". Und das selbst im lebensbedrohenden Sturm. Weiter: "Es geht nichts über die Einsamkeit. Um vollkommen glücklich zu sein, fehlt nur jemand, dem ich das erklären könnte." Das Glück hat der Leser, der sein Tagebuch in Händen hält. Sorry für mein erstes, dummes Urteil. Vielleicht war mir der Wodka oder besser, der Rotwein ausgegangen.

al – 16.08.2017
Ernst Jünger besoffen in der Einsamkeit zu lesen, mag vielleicht für den einen oder anderen ein Vergnügen sein. Aber will man wirklich lesen, wie jemand so etwas tut? Ich nicht.

Katja – 06.10.2016
Ein wunderbares Buch, dass mich gefangen nahm.

Krabbe – 27.03.2014
Einsamkeit am Ende der Welt - wie kommt man damit zurecht, welche Herausforderungen bedeutet das für das Leben, für die Psyche? Welche Abgrûnde der Einsamkeit tun sich auf? Gibt es Glücksmomente, die all die Strapazen aufwiegen? Nichts devon in diesem Buch. Der Autor plappert, mal mit, selten ohne Wodka, munter darauf hin, langweilt den Leser mit seinen eingestreuten Bildungszitaten und reichert das Ganze dann noch mit Stammtischideen über die Welt, die Poltik und die Menschheit im Allgemeinen an. Bei der Hàlfte des Buches reichte es mir. Klaus Göppert

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