Sturm und Drang (1765 - 1790)

Die Literatur des Sturm und Drang greift Ideale der Aufklärung wie Freiheit und Gleichheit auf, wird aber aufgrund der starken Betonung von Gefühlen und der Ablehnung eines strengen Rationalismus häufig als Gegenbewegung zur Aufklärung betrachtet. Prägend für diese Epoche sind die frühen Werke Goethes und Schillers, wie „Die Leiden des jungen Werthers“ oder „Kabale und Liebe“. Werte wie Autonomie, Individualität und Kreativität prägten das Ideal des Schriftstellers als „schöpferisches Genie“. Forderungen nach Freiheit klingen zudem auch in der Kritik an autoritären Strukturen an, die sich gegen die Herrschaftsform des Absolutismus und die damit einhergehende soziale Ungleichheit richtete.

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