Stromlinien


Rebekka Frank

Empfehlungen Familienromane

47 Bewertungen
4.44681

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Beschreibung zu „Stromlinien“

Verlag:

FISCHER E-Books

Veröffentlicht:

2025

Druckseiten:

ca. 412

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1

navigierbares Inhaltsverzeichnis

logische Lesereihenfolge eingehalten

Barrierefreiheitsrisiko

Keine bekannten Gefahren oder Warnhinweise

7 Kommentare zu „Stromlinien“

Ich habe abgebrochen..zu langatmig

Tolles Buch, jedoch mit einigen Längen. Ich habe eine Zeit gebrsucht, um die Zusammenhänge herzustellen.

Nicht uninteressant aber mehr ein Buch für junge Leute.

ein wunderbares, schönes Buch.Danke

bookie chris – 10.07.2025
Ht lange gedauert, bis ich ins Buch gefunden habe. Ab ca. der Hälfte des Buches hat es mich dann auch gepackt und ich wollte wissen wie es ausgeht. Ob ich es empfehlen kann? Ja, vielleicht.

Nadine Schweda – 11.05.2026
Schon der Klappentext verspricht eine Geschichte voller Geheimnisse, die mit der Elbe, der Marsch und den Menschen dort eng verwoben ist. Rebekka Frank schreibt mit unglaublich viel Liebe zum Detail über die Landschaften an der Elbe, über das Leben in der Marsch, über Wasser, Sturm, Einsamkeit und die raue Schönheit dieser Gegend. Beim Lesen konnte ich den Wind förmlich spüren und die bedrückende Stimmung greifen. Die Umgebung wird hier nicht einfach beschrieben, sie lebt und trägt die Geschichte mit. Im Mittelpunkt steht eine Tragödie sondergleichen, die ihre Schatten über mehrere Leben wirft. Besonders erschütternd fand ich, wie eindringlich gezeigt wird, was passieren kann, wenn Menschen Dinge totschweigen, statt offen darüber zu reden. Schuld, Schmerz und Verzweiflung werden von Generation zu Generation weitergetragen, bis sie alles vergiften. Dieses ständige Schweigen hat mich beim Lesen fast wahnsinnig gemacht, gerade weil man spürt, wie sehr alle Figuren darunter leiden. Vor allem die Zwillinge taten mir unendlich leid. Sie wachsen ohne echte Geborgenheit auf, ungeliebt und emotional vernachlässigt im Haushalt der Großmutter, obwohl sie nichts für die Fehler der Erwachsenen können. Diese tiefe Zerrissenheit, das Gefühl von Verlust und die Sehnsucht nach Liebe waren unglaublich intensiv beschrieben. Man merkt auf jeder Seite, wie sehr fehlende Nähe und unausgesprochene Wahrheiten Menschen prägen können. Besonders beeindruckt hat mich nicht nur die Vehemenz und die Sturheit der 19-jährigen Protagonistin im Umgang mit ihrer Schuld, wie sie versucht, diese zu ertragen und sich fast schon darin suhlt. Sondern auch die Entwicklung der Zwillinge miterleben zu können, wie sie trotz allem über sich hinauswachsen und sich langsam öffnen können. Besonders gelungen fand ich außerdem die unterschiedlichen Zeitebenen, die den Roman noch viel intensiver und lesenswerter machen. Dadurch lernt man die Figuren der einzelnen Generationen immer besser kennen, versteht ihre Beweggründe, ihre Verletzungen und ihre Entscheidungen viel tiefer. Die Charaktere wirken dadurch unglaublich greifbar und lebendig, weil sich nach und nach zeigt, wie eng Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind und wie sehr alte Wunden bis in die nächste Generation hineinwirken. Gleichzeitig macht der Roman wütend, weil er zeigt, wie egoistisch „Mann“ manchmal sein kann: einfach weiterzuleben, als wäre nie etwas passiert, während andere Menschen an den Folgen zerbrechen. Mich hat dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und absolut berührt. Rebekka Frank gelingt es großartig, mehrere Genres miteinander zu verbinden: Familienroman, Drama, Gesellschaftsroman und beinahe schon ein wenig Krimi-Atmosphäre verschmelzen zu einer dichten, emotionalen Geschichte. Die Figuren wirken echt, verletzlich und voller innerer Konflikte. „Stromlinien“ ist ein leiser, aber unglaublich intensiver Roman über Schuld, Schweigen, Familie und die Frage, ob man der Vergangenheit jemals entkommen kann. Für mich ein großartiges, atmosphärisches und absolut lesenswertes Buch

Eine Mehrgenerationen-Geschichte auf verschiedenen Zeitebenen. Anderseits ist es aber nicht hochkomplex. Mir war es deutlich zu langatmig. 200 Seiten weniger und es wäre richtig gut, denn die Idee ist gut und es gibt auch einige spannende Wendungen.

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