Die größten Historiker der Antike - Quellen zur Geschichte von Byzanz
Die Geheimgeschichte, Leben Konstantins, Kirchengeschichte, Chronographia, Die Kriegsgeschichte, Alexiade...
Eusebius Prokop von Cäsarea Anna Komnena Michael Psellos Agathias
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Beschreibung zu „Die größten Historiker der Antike - Quellen zur Geschichte von Byzanz“
Diese Ausgabe vereint einige der bedeutendsten historiographischen Werke, die das politische, religiöse und kulturelle Selbstverständnis des Byzantinischen Reiches geprägt haben. Die enthaltenen Schri
Diese Ausgabe vereint einige der bedeutendsten historiographischen Werke, die das politische, religiöse und kulturelle Selbstverständnis des Byzantinischen Reiches geprägt haben. Die enthaltenen Schriften stammen von herausragenden Historikern und Zeitzeugen, deren Werke bis heute zu den wichtigsten Quellen für die Erforschung der byzantinischen Geschichte zählen. Sie dokumentieren die Entwicklung des Reiches und vermitteln einen umfassenden Einblick in Herrschaft, Diplomatie, Kriegsführung und Gesellschaft des mittelalterlichen Ostens. Das "Leben Konstantins" von Eusebius von Caesarea gehört zu den bedeutendsten Quellen über Kaiser Konstantin den Großen und die Entstehung des christlichen Kaiserreiches. Das Werk schildert die Herrschaft Konstantins (306–337), seine politischen Erfolge, die Förderung des Christentums und die Gründung Konstantinopels als neue Hauptstadt des Römischen Reiches. Eusebius verbindet historische Darstellung mit theologischer Interpretation und zeichnet Konstantin als idealen christlichen Herrscher. Das Werk besitzt grundlegende Bedeutung für das Verständnis der religiösen und politischen Grundlagen, auf denen sich die byzantinische Staatsordnung entwickelte. Die "Geheimgeschichte" von Prokop von Cäsarea stellt eines der außergewöhnlichsten Werke der byzantinischen Geschichtsschreibung dar. Als Ergänzung zu seinen offiziellen historischen Darstellungen bietet Prokop eine kritische und oft schonungslose Beschreibung der Herrschaft Kaiser Justinians I. (527–565) und Kaiserin Theodoras. Das Werk eröffnet einen seltenen Einblick in die Machtstrukturen des kaiserlichen Hofes, politische Konflikte und gesellschaftliche Spannungen innerhalb des Reiches. Aufgrund seiner ungewöhnlichen Perspektive gehört es zu den wichtigsten Quellen für die Erforschung der justinianischen Epoche. Die "Kriegsgeschichte" von Prokop von Cäsarea zählt zu den bedeutendsten militärhistorischen Werken der Spätantike und des frühen Byzantinischen Reiches. Prokop beschreibt die Feldzüge Kaiser Justinians gegen das Perserreich, die Vandalen in Nordafrika und die Ostgoten in Italien. Seine detaillierten Schilderungen von Schlachten, militärischen Strategien, diplomatischen Beziehungen und politischen Entscheidungen machen das Werk zu einer unverzichtbaren Quelle für die Geschichte der byzantinischen Außenpolitik und der Wiederherstellungsversuche des ehemaligen Römischen Reiches. Die "Historien" des Agathias setzen die Darstellung der Ereignisse nach Prokop fort und behandeln die Jahre 552 bis 558. Agathias beschreibt die politischen und militärischen Entwicklungen des Byzantinischen Reiches, insbesondere die Auseinandersetzungen mit äußeren Gegnern und die Veränderungen innerhalb der Gesellschaft. Sein Werk verbindet historische Genauigkeit mit literarischer Gestaltung und bietet wertvolle Einblicke in die Kultur, Religion und politische Ordnung des 6. Jahrhunderts. Die "Alexiade" von Anna Komnena gehört zu den bedeutendsten Geschichtswerken des Mittelalters und schildert die Regierungszeit ihres Vaters Kaiser Alexios I. Komnenos (1081–1118). Als Tochter des Kaisers verfügte Anna über unmittelbare Kenntnisse der politischen Ereignisse und beschreibt die Herausforderungen des Reiches, die inneren Reformen sowie die Beziehungen zwischen Byzanz und den westlichen Kreuzfahrern während des Ersten Kreuzzuges. Das Werk ist eine außergewöhnlich wertvolle Quelle für die Geschichte des Hochmittelalters und zählt zugleich zu den bedeutendsten historiographischen Leistungen einer mittelalterlichen Autorin. Die "Chronographia" des Michael Psellos ist eine der wichtigsten Quellen zur Geschichte des Byzantinischen Reiches im 11. Jahrhundert. Das Werk behandelt die Herrschaft mehrerer byzantinischer Kaiser und zeichnet die politischen Entwicklungen von der Regierungszeit Basileios' II. bis zu Michael VII. Dukas nach.
Verlag:
e-artnow
Veröffentlicht:
2026
Druckseiten:
ca. 1823
Sprache:
Deutsch
Medientyp:
eBook
Barrierefreiheitsinformationen
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