Mein Leben

Peter Scholl-Latour

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Buchbeschreibung zu „Mein Leben“

Das Vermächtnis des legendären Journalisten

Peter Scholl-Latour war über Jahrzehnte eine Institution im Journalismus. Mit Tod im Reisfeld schrieb er eines der bis heute weltweit erfolgreichsten Sachbücher; seine Analysen zu Konflikten und aktuellen Entwicklungen waren bis in sein hohes Alter gefragt. Seine Autobiografie hat er lange hinausgeschoben. In seinen Erinnerungen blickt er zurück auf seine Herkunft, auf frühe Erfahrungen mit Unterdrückung – als Sohn einer jüdischen Mutter –, auf die langen Wochen in einem Gestapo-Gefängnis und auf seine ersten journalistischen Abenteuer. Er berichtet von seinen unzähligen Reisen in Kriegs- und Krisengebiete, die ihn nicht selten in lebensgefährliche Situationen brachten. Politiker, Generäle, Rebellenführer – Scholl-Latour kannte viele, die an den Brennpunkten des 20. Jahrhunderts eine entscheidende Rolle spielten, und stets versuchte er, mit allen zu reden, um eine ausgewogene, realistische Sicht zu vermitteln. Im Rückblick reflektiert er viele Erlebnisse und Begegnungen vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen. Mitten in der Arbeit an diesem Buch wurde er aus dem Leben gerissen. Seine Erinnerungen bleiben unvollendet. Aber sie lassen noch einmal seinen unverwechselbaren Ton, seine packende Art zu erzählen und seine direkte, nie auf political correctness bedachte Urteilskraft lebendig werden.

Über Peter Scholl-Latour

Peter Scholl-Latour wurde 1924 in Bochum geboren. Neben einer Promotion an der Sorbonne und dem Diplom des Institut National des Sciences Politiques in Paris erwarb er an der Libanesischen Universität Beirut das Diplom für arabische und islamische Studien. Seit 1950 arbeitet er als Journalist, u. a. viele Jahre als Korrespondent in Afrika und Indochina, als Studioleiter in Paris, als Fernsehdirektor des WDR, als Herausgeber des „Stern“. Zu seinen größten Erfolgen als Buchautor zählen die Bestseller „Der Tod im Reisfeld“ (1980), „Der Wahn vom Himmlischen Frieden“ (1990), „Eine Welt in Auflösung“ (1993), „Das Schlachtfeld der Zukunft“ (1996) und „Lügen im Heiligen Land“ (1998). Mit dem vorliegenden Buch schließt sich thematisch der Kreis zu einem seiner frühen und wichtigsten Werke: „Mord am großen Fluß – Ein Vierteljahrhundert afrikanische Unabhängigkeit“ (1986).


Verlag:

C. Bertelsmann Verlag

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 350


6 Kommentare zu „Mein Leben“

micazi – 27.08.2019

Seine Biografie ist Fragment geblieben, da er 2015 verstarb. Zuvor hatte er den Beginn des Schreibens an seinen Memoiren lange auf die lange Bank geschoben. Man merkt dem Buch auch an, dass er nicht wirklich hinter der Idee, sein Leben zu beschreiben, stand. Er hatte halt einen Vertrag unterschrieben und musste ihn auch irgendwann mal umsetzen. Inhaltlich gibt es hier nicht viel Neues. Das soll sein Werk nicht schmälern, das in seiner Gesamtheit höchst beeindruckend ist. Aber hier handelt es sich großenteils um alte Versatzstücke seiner bereits lange zuvor veröffentlichen Werke.

Christian Claußnitzer – 04.07.2016
Garfield – 04.06.2016

Authentisch !!!

Ein "echter Scholl-Latour" - auch wenn man nicht immer seine Sicht teilt.

Schade dass die im Epilog angerissenen Erlebnisse nicht mehr von Ihm -aus seiner Sicht- erzählt werden konnten, das wäre mehr als spannend gewesen.

Sehr große und höchste Achtung vor Herrn Peter Scholl-Latour, seinem Leben und seiner journalistischen Arbeit und Leistung, auch wenn ich nicht immer ganz seiner Meinung bin.

Seine immer ein bisschen gönner- und lehrerhaft wirkenden Attitüden haben mich nie gestört, sie gehören einfach zu P S-L. Nochmals Hochachtung vor seinem Leben und seinem Wirken.

mann_Buch – 03.06.2016

Sehr lesenswert

Einhorn – 31.05.2016

Ein faszinierender Bericht ueber eine Epoche der Weltgeschichte, geschrieben von einem aussergewoehnlichen Journalisten. Beeindruckend sein Hintergrundwissen, seine Menschenkenntnis, seine unabhaengigen und kritischen Urteile - und nicht zuletzt das Fehlen der persoenlichen Eitelkeit. Ein lesenswertes Vermaechtnis eines der ganz grossen Journalisten.

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