FĂŒr Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige FĂ€lle stöĂt, bei denen kein sichtbarer Erfolg
FĂŒr Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige FĂ€lle stöĂt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine groĂartige Ărztin, die ihn mit feinem, hĂ€ufig detektivischem SpĂŒrsinn unterstĂŒtzt.Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.»FrĂ€ulein GeĂler, bitte zum Chef«, tönte es aus der Sprechanlage.»Schon wieder«, murmelte Andrea GeĂler seufzend. »Ich werde mit der Ăbersetzung nie mehr fertig.«»Du bist halt gefragt«, sagte ihre Kollegin Carola neckend.Auch Axel Quirin, der Juniorchef, hatte die Aufforderung fĂŒr Andrea vernommen, und seine Augenbrauen schoben sich zusammen. Ganz zufĂ€llig hatte er am Morgen einen kleinen Klatsch vernommen, der ihn in gereizte Stimmung versetzt hatte.»Der Senior und der Junior werden sich noch wegen der GeĂler in die Haare kriegen«, hatte ein MĂ€dchen aus dem BĂŒro gemeint, und ihre GesprĂ€chspartnerin hatte erwidert: »Der Alte sieht doch noch flott aus, und das Geld sitzt auch bei ihm. Aber der Strack ist auch hinter ihr her.« Dass alle, oder ziemlich alle, auf Andrea neidisch waren, wusste Axel. Und so viel hatte eben auch keine andere zu bieten wie dieses ebenso attraktive, wie auch intelligente MĂ€dchen.Dass der Senior, Joachim Quirin, Andrea in letzter Zeit sehr hĂ€ufig fĂŒr sich einspannte, war Axel auch nicht entgangen.Allerdings war die ChefsekretĂ€rin Dagmar Braun plötzlich schwer erkrankt und fehlte nun schon drei Wochen.Dass Axel heimlich, oder sogar unheimlich, in Andrea verliebt war, hatte er sich schon lange eingestanden, seinem Vater allerdings noch nicht. Er wusste auch, dass der »Senior«, der immerhin noch keine FĂŒnfzig war, ganz andere PlĂ€ne mit seinem einzigen Sohn hatte.Ob Vater doch etwas ahnt und Andrea von mir fernhalten will, ĂŒberlegte Axel jetzt trĂŒbsinnig. Und was war mit Strack, an dem als Abteilungsleiter nichts auszusetzen war, der aber sonst als Playboy bezeichnet wurde?Jedenfalls sah Peter Strack sehr