Notarzt Dr. Winter ist eine groĂartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde.In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit
Notarzt Dr. Winter ist eine groĂartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde.In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten FĂ€llen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine groĂe Liebe bleibt ganz lange unerfĂŒllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt fĂŒr manch urkomisches, erheiterndes MissverstĂ€ndnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar.»Schön langsam, Cora!« rief Karl Zapfmann seiner munteren Dackeldame zu. »Du weiĂt, daĂ ich nicht mehr der Schnellste bin. Du bist bedeutend jĂŒnger als ich, vergiĂ das bitte nicht!« Aber Cora war an diesem Morgen nicht zu bremsen. Es war schönes Wetter, die Welt war voller interessanter Hunde, die alle beschnĂŒffelt werden wollten, und auch die anderen GerĂŒche, die ihr in die feine Nase stiegen, waren so verlockend, daĂ sie kaum auf ihr Herrchen hörte. Sie war sonst eigentlich sehr gehorsam, aber manchmal ging ihre Lebenslust mit ihr durch. So war es heute, und sie zog den fĂŒnfundsiebzigjĂ€hrigen Karl Zapfmann unerbittlich mal hierhin, mal dorthin. Er kam bereits ins Schwitzen. Wirklich, was dachte sich dieser Hund, ihn in den frĂŒhen Morgenstunden bereits so durch die Gegend zu hetzen? Er hatte noch nicht einmal gefrĂŒhstĂŒckt, weil Cora es nach einer langen Nacht immer besonders eilig hatte, nach drauĂen zu kommen. Sie verbanden deshalb ihren ersten Spaziergang des Tages mit einem Besuch beim BĂ€cker. Dort waren sie zum GlĂŒck schon gewesen, jetzt nĂ€herten sie sich langsam wieder dem kleinen Haus, in dem er wohnte. Der neue weiĂe Anstrich war weithin sichtbar, und er war froh, daĂ er sich zu der Verschönerungskur entschlossen hatte. Es sah gut aus, und die leuchtendblauen FensterlĂ€den kamen jetzt viel besser zur Geltung. Ja, er liebte sein kleines Haus sehr â sein Haus und seinen Garten, den Cora natĂŒrlich als ihr Revier betrachtete. Wehe, ein Unbekannter betrat ihn, dann wurde sie ganz wild und war ĂŒberhaupt nicht wiederzuerkennen. Karl Zapfmann sah zum Himmel und fragte sich, ob er wohl auf seiner Terrasse wĂŒrde frĂŒhstĂŒcken können. FĂŒr diesen Morgen war Regen angekĂŒndigt worden â aber vielleicht klappte es ja noch. Cora lief jetzt immer schneller â allerdings in eine SeitenstraĂe und keineswegs nach Hause â und er beschloĂ, nun doch durchzugreifen.