Der Regisseur David Lynch ist berĂŒchtigt fĂŒr Filme, die schwer bis gar nicht verstĂ€ndlich sind und jedweder Logik fern, ja âsurrealâ zu sein scheinen. Doch worin liegt diese SurrealitĂ€t begrĂŒndet? Im
Der Regisseur David Lynch ist berĂŒchtigt fĂŒr Filme, die schwer bis gar nicht verstĂ€ndlich sind und jedweder Logik fern, ja âsurrealâ zu sein scheinen. Doch worin liegt diese SurrealitĂ€t begrĂŒndet? Im Anschluss an AnsĂ€tze der neueren ErzĂ€hltheorie spĂŒrt Monta Alaine dem Surrealen in Lynchs möglich-unmöglichen fillmischen Welten nach. Sie stellt Lynchs Filme Lost Highway, Mulholland Drive und Inland Empire in den Kontext einer Surrealismus-Forschung, die von einem surreal[istisch]en Stil . lmischen ErzĂ€hlens ausgeht, der in Filmen wie Luis Buñuels und Salvador DalĂs Un Chien Andalou seinen Ursprung fand, nicht aber in konsequenter WeiterfĂŒhrung des Surrealismus im Sinne einer ganzheitlichen revolutionĂ€ren Bewegung steht. Untersucht werden besonders prĂ€gnante Stellen hinsichtlich surrealisierender Ă€sthetischer Verfahren, ferner die SelbstreflexivitĂ€t der Filme als surreales Stilmittel. AbschlieĂend erfolgt eine Diskussion der wechselseitigen Beeinflussung von Lynchs Filmen und seinem sonstigen kĂŒnstlerischen Schaffen.