Die Neue Gewaltfreie Kommunikation

Freiheit, Eigenverantwortung & Entwicklung


Markus Fischer

1 Bewertung
2.0

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Beschreibung zu „Die Neue Gewaltfreie Kommunikation“

Über Markus Fischer

Markus ist ein erfahrener Business Trainer und Coach, der Führungskräfte und Teams zu neuen Höhen führt. Er hat einen MBA von der Handelshochschule in Leipzig und bringt wertvolle Erfahrungen aus seiner Zeit als Unternehmensberater bei Bain & Company, als Referent bei BSH Hausgeräte und als Personalentwickler bei Siemens mit.

Jetzt leitet er freiberuflich Markus Fischer Training und führt ein Team von sieben Trainern. Markus kombiniert innovative Methoden wie LEGO® SERIOUS PLAY®, um kreatives Denken und Teamdynamik zu fördern. Sein Engagement und Enthusiasmus machen ihn zu einem gefragten Trainer, der seine Klienten stets dazu anregt, ihre Komfortzone zu verlassen.

Gelesen von

Markus Fischer

Verlag:

Knotenlösen

Veröffentlicht:

2024

Länge:

5 Std. 44 Min.

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

Audiobook

Barrierefreiheitsinformationen

Keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

1 Kommentar zu „Die Neue Gewaltfreie Kommunikation“

Ich beschäftige mich jetzt seit ein paar Jahren mit der GfK und habe alle zur Verfügung stehenden Medien von Marshall B. Rosenberg mehrfach gelesen bzw. gehört. Immer wenn ich mich damit beschäftigt habe, hat das mein Leben stark verbessert, weil insbesondere die Wut und auch der Hass auf mich und andere stark nachgelassen hat, einfach, weil ich mich mehr mit meinen und den Bedürfnissen der anderen beschäftigt habe, die Werke von Rosenberg sind eine wertvolle Inspiration für mein Leben. Dies ist bei diesem Werk nicht der Fall. Der Autor macht zum einen lange theoretische Ausführungen, die mich sehr gelangweilt haben und von denen man oft nicht weiß, ob er sich diese ausgedacht hat oder ob es dafür wissenschaftlich fundierte Grundlagen gibt. Ausführungen etwa zum Narzissmuss und Depression fand ich sehr oberflächlich. Rosenberg hat solche Ausführungen niemals gemacht, obwohl er - im Gegensatz zu dem Autor - eine akademische psychologische Ausbildung hatte. Insbesondere aber entnehme ich diesem Werk eine Haltung, die der von Rosenberg nach meinem Eindruck stark widerspricht. So grenzt sich der Autor von dem, wie er es nennt "Mainstream" der GfK ab und wertet diese nach meinem Eindruck auch ab, bei mir entsteht ein Bild des Autors gegen den "Mainstream" und dass der Autor die bessere Lösung anzubieten hätte (und auf dieser Grundlage dann sehr teure Kurse anbietet). Das ist genau die Denkweise, die Rosenberg doch gerade nicht vermitteln wollte. Jedes "wir/ich gegen die" führt jedenfalls bei mir zu enormer Wut auf "die" und gerade dies möchte ich ja reduzieren, damit es mir besser geht, nunmehr auch meine Wut auf den aus meiner Sicht doch sehr überheblich wirkenden Autor. Also, dieses Buch geht an dem heilsamen "Spirit" von Rosenberg aus meiner Sicht vorbei und war für mich nicht hilfreich. Tatsächlich habe ich mir im Sinne von Rosenberg im Nachhinein klargemacht, dass der Autor wahrscheinlich von der GfK sehr enttäuscht war, da diese ihm nicht so geholfen hat, wie er es sich erhoffte. Insofern ist bei mir Mitgefühl für den Autor entstanden, was bereits ausreicht, dass diese unsägliche Wut, die mich oft befällt, wenn ich meine, dass jemand sich unfair oder überheblich verhält, sehr stark zurückgeht und sogar komplett verschwinden kann. Wenn ich mir dann noch Mitgefühl für meine Wut entgegenbringe, wird es noch besser. Dafür muss ich überhaupt nicht wissen, durch welche komplizierten misslichen Entwicklungen in meiner Kindheit die Grundlage für diese Wut gelegt worden ist und ich muss noch nicht einmal wissen, welches Bedürfnis denn nun ganz genau hinter dieser Wut steht. Seit langer Zeit nehme ich eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie in Anspruch, in der die Ursachen meiner Wut sehr genau analysiert worden sind, jedoch hat mir das nicht im Entferntesten so geholfen, wie der Spirit von Marshall B. Rosenberg und ich wünsche mir sehr, dass seine Arbeit noch vielen Menschen helfen möge! Und sollte diese Kritik bei jemandem belastende Gefühle hervorrufen, zitiere ich Rosenberg wie folgt (als Bitte): "See me beautiful!". :-)

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