Menschen sind schon eine merkwürdige Erfindung. Sie reden von Vernunft und handeln aus dem Bauch. Sie wünschen sich Ruhe und schaffen zuverlässig neuen Ärger. Sie verlangen Ehrlichkeit, solange sie se
Menschen sind schon eine merkwürdige Erfindung. Sie reden von Vernunft und handeln aus dem Bauch. Sie wünschen sich Ruhe und schaffen zuverlässig neuen Ärger. Sie verlangen Ehrlichkeit, solange sie selbst nicht betroffen sind – und sind erstaunlich oft davon überzeugt, dass eigentlich immer die anderen das Problem sind. In „Ich habe nichts gegen Menschen – Ich treffe nur selten die Richtigen“ nimmt John Winterfood den ganz normalen Wahnsinn des menschlichen Zusammenlebens unter die Lupe. Mit trockenem Humor, Selbstironie und einem scharfen Blick auf die kleinen und großen Absurditäten des Alltags erzählt er von Nachbarn, Freundschaften, Beziehungen, Geduld, Erwartungen, Missverständnissen und der ewigen Frage, warum Menschen eigentlich so sind, wie sie sind. Dabei bleibt niemand außen vor – auch der Autor selbst nicht. Denn wer lange genug über andere Menschen den Kopf schüttelt, muss irgendwann feststellen, dass man selbst ebenfalls Teil dieses seltsamen Experiments namens Menschheit ist. Genau dort entsteht der besondere Ton dieses Buches: pointiert, manchmal bissig, häufig überraschend ehrlich und immer mit einem Augenzwinkern. John Winterfood beobachtet Situationen, die fast jeder kennt: Menschen, die sich wichtiger nehmen, als sie sind. Begegnungen, die ganz harmlos beginnen und zuverlässig kompliziert enden. Momente, in denen Geduld zur seltensten Ressource der Welt wird. Und jene kleinen Wahrheiten des Alltags, über die man meistens erst dann lachen kann, wenn man aufgehört hat, sich darüber aufzuregen. Dieses Buch ist keine Anleitung für ein besseres Leben und kein Versuch, die Menschheit zu erklären. Es ist vielmehr eine Einladung, genauer hinzusehen – auf die anderen und gelegentlich auch auf sich selbst. Für alle, die Menschen mögen. Zumindest meistens. Und für alle, die sich schon einmal gefragt haben: Warum sind die eigentlich so?