Standortanalyse mit Sensoren des Standortgeschehens

Oder wie man die Qualität und Performance des Standortkapitals bewerten kann

Jörg Becker

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Beschreibung zu „Standortanalyse mit Sensoren des Standortgeschehens“

Zwischen Standortfaktoren gibt es eine Vielzahl von sich teilweise überlagernden dynamischen Wirkungsbeziehungen. Auf dieser Ebene kann man eines erreichen: nämlich Anregungen für notwendige Denk- und Entscheidungsprozesse. Solche übersichtlichen Wirkungsnetze erleichtern den Einstieg in Diskussionen und Abstimmungen und können somit als allgemein verstehbare Kommunikationsplattform für Beteiligte mit oft unterschiedlichen Interessenlagen und Informationsständen eingesetzt werden. Man hofft und erwartet, dass eine datengesteuerte Verwaltung schnellere und bessere Entscheidungen treffen könnte. In der Digitalwelt soll möglichst viel (fast alles) allein von Software erledigt werden. Mit jedem Tag werden Milliarden solcher Datenhäppchen produziert, verbunden mit Fortschritten bei der Auswertung: gigantische Datenmengen lassen sich in Echtzeit durchforsten. Der Traum vom vorausschauenden Computer, der nicht nur die Vergangenheit sondern auch die Zukunft kennt, für den mit seiner Intelligenz nichts mehr ungewiss wäre, scheint manchen möglich. Wenn er aber trotz immenser Technologien die Realität in Vorhersagemodellen trotzdem nur ungenügend abzubilden vermag, wird als Entschuldigung gleich mitgeliefert, dass man eben immer noch zu wenige Daten habe. Für manche Experten hat sich der politische Raum bereits in ein kybernetisches System mit einer Verwaltung als Automatismus verwandelt. Aufgrund des Black-Box-Charakters von Algorithmen sehen manche am Horizont bereits so etwas wie eine Algokratie heraufziehen. Danach würden mit Algorithmen, die sich nur schwer demokratisieren lassen, Normen durch die Hintertür implementiert. Wenn dem so wäre: Codes sind kein Äquivalent für Gesetze und sollten nicht darüber bestimmen dürfen, was für ein Gemeinwesen gut oder schlecht ist. Im Grunde genommen ist somit jedermann dazu aufgerufen, sich möglichst genau anzusehen und (wenn überhaupt möglich) darüber zu informieren, wie alle genau alle diese Systeme (vor allem auch im Zusammenspiel ihrer Einzelkomponenten) funktionieren. Die Automatisierung von Expertenwissen bringt in einer informationsüberfluteten Gesellschaft Vorteile. Aber so wenig, wie Menschen vollständig von Dampfmaschinen abgelöst wurden, so wenig wird man auch trotz Internet auf Experten verzichten können. Aber weil jeder Wissen googeln kann, bleibt nicht alles so wie es ist. Auch Experten, Journalisten, Ärzte, Lehrer oder eben auch Standortakteure stehen mitten im Wandel der Digitalisierung.

Über Jörg Becker

Diplomkaufmann Jörg Becker, Managementerfahrungen u.a.: IKT-Wirtschaft, Internationale Consultingfirmen, Wissensintensive Unternehmen, Softwaremarketing. Managementinformation, Projektmanagement, Führungsseminare. SpG Business Intelligence und Wissensmanagement


Verlag:

Books on Demand

Veröffentlicht:

2020

Druckseiten:

ca. 68

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


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