Hamburg. Das GĂ€stebuch lĂ€dt zum Stöbern ein, zum Verweilen. Manch ein Gast bestellt zunĂ€chst ein GetrĂ€nk, einen Kaffee oder auch ein Glas Wein, zĂŒndet sich einstweilen eine Zigarette an, bevor er in d
Hamburg. Das GĂ€stebuch lĂ€dt zum Stöbern ein, zum Verweilen. Manch ein Gast bestellt zunĂ€chst ein GetrĂ€nk, einen Kaffee oder auch ein Glas Wein, zĂŒndet sich einstweilen eine Zigarette an, bevor er in der Schreibkladde zu stöbern beginnt. Michael legte das Buch vor einigen Jahren notwendend gut sichtbar auf dem Tresen im CafĂ© Kommunal fĂŒr die GĂ€ste aus, deren Geschichten er zu lauschen nicht die Zeit fand, hatte er sich um die Bewirtung der ĂŒbrigen GĂ€ste zu kĂŒmmern. Ganz nach Belieben gestattete Michael Jedermann, seine Geschichte aufzuschreiben. Ob ausgedacht oder aus dem Leben desjenigen gegriffen, auf diese Weise entstanden Einsichten, die ansonsten verborgen verwahrt geblieben wĂ€ren.