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Beschreibung zu „Tänzerin zwischen den Welten“
Es gibt Wege, die wir nicht wählen - sie wählen uns. Mein Weg begann lange bevor ich Worte dafür hatte.Schon als sehr kleines Kind, noch bevor ich sprechen konnte, nahm ich die Gedanken der Me
Über Elke Lentge
Es gibt Wege, die nicht durch Entscheidungen entstehen, sondern durch ein Erinnern, das älter ist als Worte.
Mein Weg gehört zu diesen Wegen.
Noch bevor ich selbst sprechen konnte, stand mir eine Sprache offen, die jenseits der sichtbaren Welt existiert.
Ich nahm Gedanken, Gefühle und unausgesprochene Ströme wahr,
bevor sie im Körper eines Menschen ankamen. Nicht als Geräusch, sondern als inneres Wissen, klar, warm, selbstverständlich.
Eine meiner tiefsten und frühesten Erinnerungen stammt aus der Zeit, als ich etwa ein Jahr alt in der Kita war.
Ich erinnere mich an einen Raum voller kleiner Kinder, die plötzlich unruhig wurden. Eine Welle aus Angst ging durch sie hindurch,
noch bevor irgendjemand wusste, was eigentlich geschehen würde.
Einige Kinder begannen zu weinen, nicht, weil etwas passiert war, sondern weil sie etwas fühlten, das keiner von ihnen benennen konnte.
Und obwohl ich selbst noch keine Worte sprechen konnte, verstand ich jedes dieser Kinder. Ich hörte ihre Gedanken, spürte ihre Angst, fühlte ihre Unsicherheit, so klar, als würden sie direkt zu mir sprechen.
Und dann geschah etwas, das ich erst Jahre später wirklich begriff: Ich wusste intuitiv, was ich tun musste. Ich beruhigte sie, ohne eine einzige Silbe, ohne ein Wort, ohne ein Konzept. Nur mit einer inneren Bewegung, die durch mich hindurchfloss wie eine übernatürliche Fügung.
Im nächsten Moment war der ganze Raum still. Still wie ein Ort, den das Licht berührt. Still wie der Atem zwischen zwei Welten. Still wie etwas Heiliges.
Und ich verstand - ohne Erklärung - dass Stille eine Kraft ist. Dass Heilung nicht laut beginnt. Dass es Räume gibt, in denen wir wirken, lange bevor wir handeln.
Doch ich lernte früh, dass diese Wahrnehmung nicht überall willkommen war. Ich lernte, mich zurückzunehmen, mein Wissen zu schützen,
mein Licht nach innen zu tragen, damit die Welt sich nicht bedroht fühlte.
So folgte ich meinem Weg still - als Heilerin des inneren Lichtes, als Begleiterin der leisen Räume, als jemand, der nicht gesehen werden musste,
um zu erkennen. Meine Sprache war das Licht: in Bildern, in Farben, in Gedichten, in jenen Momenten, in denen ich ganz ich sein durfte.
Dieses Buch ist der Ort, an dem all das zum ersten Mal sichtbar werden darf: mein inneres Leuchten, mein stilles Wissen, mein Weg zwischen den Welten.
Mein Weg gehört zu diesen Wegen.
Noch bevor ich selbst sprechen konnte, stand mir eine Sprache offen, die jenseits der sichtbaren Welt existiert.
Ich nahm Gedanken, Gefühle und unausgesprochene Ströme wahr,
bevor sie im Körper eines Menschen ankamen. Nicht als Geräusch, sondern als inneres Wissen, klar, warm, selbstverständlich.
Eine meiner tiefsten und frühesten Erinnerungen stammt aus der Zeit, als ich etwa ein Jahr alt in der Kita war.
Ich erinnere mich an einen Raum voller kleiner Kinder, die plötzlich unruhig wurden. Eine Welle aus Angst ging durch sie hindurch,
noch bevor irgendjemand wusste, was eigentlich geschehen würde.
Einige Kinder begannen zu weinen, nicht, weil etwas passiert war, sondern weil sie etwas fühlten, das keiner von ihnen benennen konnte.
Und obwohl ich selbst noch keine Worte sprechen konnte, verstand ich jedes dieser Kinder. Ich hörte ihre Gedanken, spürte ihre Angst, fühlte ihre Unsicherheit, so klar, als würden sie direkt zu mir sprechen.
Und dann geschah etwas, das ich erst Jahre später wirklich begriff: Ich wusste intuitiv, was ich tun musste. Ich beruhigte sie, ohne eine einzige Silbe, ohne ein Wort, ohne ein Konzept. Nur mit einer inneren Bewegung, die durch mich hindurchfloss wie eine übernatürliche Fügung.
Im nächsten Moment war der ganze Raum still. Still wie ein Ort, den das Licht berührt. Still wie der Atem zwischen zwei Welten. Still wie etwas Heiliges.
Und ich verstand - ohne Erklärung - dass Stille eine Kraft ist. Dass Heilung nicht laut beginnt. Dass es Räume gibt, in denen wir wirken, lange bevor wir handeln.
Doch ich lernte früh, dass diese Wahrnehmung nicht überall willkommen war. Ich lernte, mich zurückzunehmen, mein Wissen zu schützen,
mein Licht nach innen zu tragen, damit die Welt sich nicht bedroht fühlte.
So folgte ich meinem Weg still - als Heilerin des inneren Lichtes, als Begleiterin der leisen Räume, als jemand, der nicht gesehen werden musste,
um zu erkennen. Meine Sprache war das Licht: in Bildern, in Farben, in Gedichten, in jenen Momenten, in denen ich ganz ich sein durfte.
Dieses Buch ist der Ort, an dem all das zum ersten Mal sichtbar werden darf: mein inneres Leuchten, mein stilles Wissen, mein Weg zwischen den Welten.
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