Eduard Dullers "Maria Theresia und ihre Zeit" entfaltet die Regierungszeit der habsburgischen Monarchin als Panorama des 18. Jahrhunderts: Erbfolgekrieg, Staatsreformen, Aufklärung, dynastis
Eduard Dullers "Maria Theresia und ihre Zeit" entfaltet die Regierungszeit der habsburgischen Monarchin als Panorama des 18. Jahrhunderts: Erbfolgekrieg, Staatsreformen, Aufklärung, dynastische Politik und die Neuordnung Europas erscheinen als eng verwobene Kräfte. Der Stil verbindet erzählende Geschichtsschreibung mit biographischer Charakterzeichnung; Duller schreibt anschaulich, moralisch akzentuiert und im Geist des bürgerlichen Historismus, der große Persönlichkeiten zugleich aus ihrer Epoche erklärt. Eduard Duller, 1809 in Wien geboren und später als Schriftsteller, Publizist und Historiker tätig, gehörte zu jener Generation, die zwischen romantischer Geschichtsdeutung und liberalem Vormärz dachte. Seine Beschäftigung mit nationaler Bildung, politischer Freiheit und historischer Verantwortung prägte seinen Blick auf Maria Theresia. Gerade die Spannung zwischen monarchischer Autorität, Reformwillen und gesellschaftlichem Wandel bot ihm einen Stoff, an dem sich Vergangenheit und Gegenwart spiegeln ließen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Maria Theresia nicht nur als Herrscherin, sondern als Gestalt einer Umbruchszeit verstehen möchten. Dullers Darstellung ist keine moderne Spezialstudie, wohl aber ein aufschlussreiches historisches Dokument: lebendig, deutungsstark und geeignet, den politischen und geistigen Horizont des habsburgischen 18. Jahrhunderts eindrucksvoll zu erschließen.Diese erweiterte Ausgabe wurde mit großer Sorgfalt gestaltet, um Ihr Leseerlebnis zu bereichern.- Sorgfältig ausgewählte unvergessliche Zitate heben Momente literarischer Brillanz hervor.- Interaktive Fußnoten erklären ungewöhnliche Referenzen, historische Anspielungen und veraltete Ausdrücke für eine mühelose, besser informierte Lektüre.