Vielfältiges Christentum

Dogmatische Spaltung – kulturelle Formierung – ökumenische Überwindung?

Volker Leppin Bernd Jochen Hilberath Andreas Holzem

Religion

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Buchbeschreibung zu „Vielfältiges Christentum“

Die Beiträge dieses Bandes gehen auf eine Tübinger Ringvorlesung im Wintersemester 2012/13 zurück. Im Dreischritt von dogmatischer, kulturhistorischer und ökumenischer Perspektive fragen die einzelnen Studien nach den Formierungsbedingungen der heute für Europa typischen Gestalt des Christentums: als Miteinander mehrerer Konfessionen. In der Öffentlichkeit gelegentlich begegnende einfache Alternativen – „historisch“ versus „dogmatisch“, „protestantisch-selbstbewusst“ versus „ökumenisch offen“ – sollen so unterlaufen werden. So zeichnet der Band die Genese der Vielfalt ebenso nach wie gegenwärtige Ansätze zu ihrer Überwindung beziehungsweise zum Umgang mit ihr nach. Wer auf dem Weg zum Reformationsjubiläum nach Differenzierung und Zwischentönen sucht, erhält in diesem Buch reiche Nahrung. Mit Beiträgen von Wilhelm Damberg, Theodor Dieter, Georg Essen, Hans-Peter Großhans, Bernd-Jochen Hilberath, Andreas Holzem, Volker Leppin, Matthias Pohlig, Hermann J. Selderhuis, Christoph Strohm und Peter Walter [Manifold Christianity Doctrinal Divisions – Cultural Formation – Ecumenical Overcoming?] The volume presents the contributions of a public lecture series in Tübingen, winter term 2012/13. The essays ask for the foundations of the manifold shape of modern European and Northamerican Christianity in dogmatic, cultural and ecumenical perspective. So, simple alternatives – like “historical” against “dogmatic” or “protestant” versus “ecumenical” – are relativized. Thus, the book shows up the development of diversity as well as possibilities to prevail over it. Whoever looks for a more nuanced perspective on the reformation jubilee, finds help in the volume announced.

Über Volker Leppin

Volker Leppin, Dr. theol., Jahrgang 1966, studierte in Marburg, Jerusalem und Heidelberg Evangelische Theologie und Germanistik. Er ist Professor für Kirchengeschichte an der Eberhard Karls-Universität Tübingen und Leiter des Instituts für Spätmittelalter und Reformation. Leppin ist Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften sowie korrespondierendes Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften.


Verlag:

Evangelische Verlagsanstalt

Veröffentlicht:

2016

Druckseiten:

ca. 295


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