Im Namen einer Frau entfaltet eine prÀzise komponierte Mischung aus Hofintrige, Spionage und Liebesversprechen: Ein Ich-ErzÀhler folgt dem Auftrag einer rÀtselhaften Dame in die Machtzirkel eines fikt
Im Namen einer Frau entfaltet eine prĂ€zise komponierte Mischung aus Hofintrige, Spionage und Liebesversprechen: Ein Ich-ErzĂ€hler folgt dem Auftrag einer rĂ€tselhaften Dame in die Machtzirkel eines fiktiven mitteleuropĂ€ischen Staates, wo Thronfolge, geheime VertrĂ€ge und LoyalitĂ€ten kollidieren. Marchmont verbindet Tempo, pointierte Dialoge und kunstvoll gestaffelte EnthĂŒllungen; Verkleidungen, Duelle und diplomatische Manöver erscheinen im Duktus der spĂ€tviktorianischen, ruritanischen Romanze als PrĂŒfung von Ehre und IdentitĂ€t. Arthur W. Marchmont (1852â1923), ein britischer Erfolgsautor populĂ€rer Abenteuergeschichten, profilierte sich mit Romanen wie By Right of Sword und A Dash for a Throne. Viele Texte erschienen zuerst als Fortsetzungsromane und reagierten auf die Faszination fĂŒr kontinental-europĂ€ische Krisen und Dynastiepolitik. Sein Interesse an Machttechniken, öffentlicher Meinung und weiblicher Eigeninitiative prĂ€gt auch dieses Buch: Die titelgebende Frau ist Motor, MaĂstab und Akteur. Empfehlenswert ist Im Namen einer Frau fĂŒr Leserinnen und Leser, die psychologische Spannung und Mantel-und-Degen-Romantik schĂ€tzen. Der Roman ĂŒberzeugt durch elegante Konstruktion, glaubwĂŒrdige Affekte und die Verbindung von Unterhaltung und Zeitdiagnose; er passt zu Anthony Hope oder Baroness Orczy und taugt zugleich fĂŒr Lesekreise zur PopulĂ€rliteratur um 1900. Diese Ăbersetzung wurde mithilfe kĂŒnstlicher Intelligenz erstellt.