Die Webdoku ist die erste ErzÀhlform, die den interaktiven Charakter des Internets nutzt, um Geschichten zu erzÀhlen. Als nonlineare Weiterentwicklung des Dokumentarfilms arbeitet sie mit Texten, Bild
Die Webdoku ist die erste ErzĂ€hlform, die den interaktiven Charakter des Internets nutzt, um Geschichten zu erzĂ€hlen. Als nonlineare Weiterentwicklung des Dokumentarfilms arbeitet sie mit Texten, Bildern, Audio- und Videodateien und lĂ€sst so die Grenzen zwischen Reportage und Videospiel verschwimmen. Passive, rein konsumierenden Zuschauer werden zu Akteuren, die auf vielfĂ€ltige Art in die Handlung eingreifen und den Ablauf der Geschichte selbst mitbestimmen.Das Buch bietet einen Ăberblick ĂŒber Entstehung, Produktionsbedingungen und Dramaturgie von Webdokus und ermöglicht Medienmachern, Studierenden und Lehrenden so einen schnellen Einstieg ins Genre. Andrea Figl stellt dabei die wichtigsten Player und ihre Projekte vor, analysiert die ProduktionshintergrĂŒnde und untersucht die dramaturgischen Aspekte einer Webdoku.Die Webdoku wird hier als innovative ErzĂ€hlform an der Schnittstelle zwischen Film, Journalismus, Kunst und Computerspiel vorgestellt: als neuer Weg, dokumentarische Geschichten zu erzĂ€hlen und als neue Art, Publikum fĂŒr diese Geschichten und Themen zu gewinnen. Denn weder Mediengestalter noch Sender oder Contentprovider können sich lĂ€nger mit nur einem Medium oder nur einem Vertriebskanal begnĂŒgen, wenn sie Aufmerksamkeit auf ihre Projekte lenken und Publikum an sich binden wollen. Mit ihrem interaktiven Ansatz und ihrem Multiplattform-Potenzial sind Webdokus damit ein Muss fĂŒr alle, die zeitgemĂ€Ăes Infotainment machen wollen.