Die Ermordung einer Butterblume

Gesammelte Erzählungen


Alfred Döblin

Kolumnen, Essays und Erzählungen 19. - 20. Jahrhundert

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Beschreibung zu „Die Ermordung einer Butterblume“

Über Alfred Döblin

Alfred Döblin, 1878 in Stettin geboren, arbeitete zunächst als Assistenzarzt und eröffnete 1911 in Berlin eine eigene Praxis. Döblins erster großer Roman erschien im Jahr 1915/16 bei S. Fischer. Sein größter Erfolg war der 1929 ebenfalls bei S. Fischer publizierte Roman ›Berlin Alexanderplatz‹. 1933 emigrierte Döblin nach Frankreich und schließlich in die USA. Nach 1945 lebte er zunächst wieder in Deutschland, zog dann aber 1953 mit seiner Familie nach Paris. Alfred Döblin starb am 26. Juni 1957.

Verlag:

FISCHER E-Books

Veröffentlicht:

2013

Druckseiten:

ca. 549

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

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Keine bekannten Gefahren oder Warnhinweise

1 Kommentar zu „Die Ermordung einer Butterblume“

Sascha – 29.12.2013
Die titelgebende Erzählung, "Die Ermordung einer Butterblume" ist und bleibt ein bemerkenswertes Kunstwerk auch achtzig Jahre nach seinem Erscheinen. Döblin, wie viele Schriftsteller seiner Zeit auch medizinisch vorgebildet untersucht in einem Psychogramm die Grenzen zwischen Rationalität und Wahnvorstellung, zwischen reflektiertem Handeln, von moralischer Verantwortung und irrationaler Projektion von Schuldgefühlen auf eine vermeintliche Tathandling unter die Lupe. Gleichsam eine Miniatur und Perversion von "Schuld und Sühne", wird der Leser in die Erkenntniswelt von post-Freudscher Analytik eingeführt. Döblin leuchtet genau die Geisteswelt aus, die dem in der Norm denkenden Menschen verschlossen bleibt - zum Glück, wie der Leser erkennt.

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